Sonntag, 30. Dezember 2012

Big City Life

FROHES NEUES!!!













Sry das der Bericht letzte Woche ausgefallen ist aber es war mein Geburtstag dann Weihnachten und dann natürlich noch die Feiertage an denen man sich ja mal eine Pause gönnen sollte ;). Die letzten Tage in Cartagena liefen ziemlich ruhig ab. Wir wollten eigentlich an den Playa Blanco (ein sehr schöner Strand), doch das Boot dorthin war uns zu teuer deswegen verbrachten wir die nächsten tage am Strand von Cartagena. Das Meer dort ist nicht wirklich eine Abkühlung da man nach ca 50 Metern immer noch stehen kann und so die Wassertemperatur nur minimal unter der Außentemperatur liegt. Phil fuhr am Mittwoch Nachmittag zurück nach Bogota um von dort aus nach Deutschland zu fliegen.Wir fuhren mit dem Nachtbus nach Medellin und kamen dort Donnerstag morgen an.
Christman lights Medellin
Medellin war vor ein paar Jahren noch die gefährlichste Stadt in Kolumbien und vor allem bekannt durch Pablo Escobar. Der Drogenbaron hatte seinen Sitz in der Stadt und führte Jahrelang Krieg gegen die Polizei und das Militär. Die Bevölkerung liebte ihn da er viel gutes für sie tat.Er baute mit seinem Geld Schulen und unterstützte die Armen.Man sagt er sei eine Art Robbin Hood gewesen. Auf der anderen Seite war Escobar ziemlich brutal und zahlte eine Zeit lang 1000 Dollar pro ermordeten Polizisten.Heutzutage merkt man natürlich nichts mehr davon. Besonders die Innenstadt ist absolut sicher. Medellin ist sehr Modern und groß.


Was mir persönlich eigentlich nicht so gefällt besonders da wir 2 Wochen an der Karibikküste waren ist es wieder eine kleine Umstellung auf die Großstadt. Da wir in Medellin viel feiern waren schafften wir es nicht viel von der Stadt zu sehen. Unser Rhythmus änderte sich zu Tags schlafen Nachts wach sein. Doch eines wollten wir nicht verpassen und zwar die Christmas lights. Am Fluss entlang sind hunderte bunt beleuchtete Figuren und Lichterketten über den Fluss gespannt.Es gab dutzende Essens und Verkaufsstände entlang dem Fluss. Wir waren noch kurz im Downtown doch da es ein paar tage vor Weihnachten war, war die Hölle los, sodass wir gleich geflüchtet sind. Wir hatten wieder Glück mit unserem Hostel und hatten einen top Hostelaner außerdem hatten wir das ganze Hostel für uns alleine. An Weihnachten standen wir wie jeden Tag gemütlich gegen 12 Uhr oder so auf und gingen erstmal einkaufen für unser Weihnachtsessen. Eigentlich wollten wir am Abend Steak essen gehen aber unsere Borritos haben für den ganzen Tag gereicht.

Unser Weihnachtsessen nichts besonderes aber
sehr lecker :) 
Da nur wir als Gäste im Hostel waren haben wir am Abend zugesperrt und sind in die Wohnung des Besitzers gegangen. Er kam vor ein paar Jahren aus Amerika nach Kolumbien und hat nun seit einem Jahr das Hostel. Ziemlich verrückter Typ, außerdem waren noch ein paar andere Kolumbianer und ein anderer von Amerika da. Insgesamt waren wir sieben Leute oder so und feierten mit viel Whiskey die ganze Nacht.
Bewachsung vor unserem Hostel :)


Als wir irgendwann Mittags wieder ins Hostel kamen legten wir uns ein paar Stunden hin, denn am Abend fuhren wir weiter nach Cali. Nach 9 Stunden fahrt kamen wir ziemlich kaputt in der Salsa Stadt an. Dort findet vom 25.12 bis zum 1.1. das größte Salsa Festival in Kolumbien statt. Cali ist wie Medellin eine große und Moderne Stadt. Es gibt zwei Zentren ein altes und ein neues. Das alte sollte man Nachts nicht mehr wirklich betreten aber irgendwie sagt das jeder zu jedem Viertel hier.
Nasenbärenbaby !!!
Es gibt das kleine Viertel San Antonio dort findet man noch die kleinen engen Gassen mit den typischen Häusern. Im neuen Zentrum befinden sich großteils Restaurants, Salsa Bars und andere Clubs. Am Freitag gingen wir in den Zoo von Cali, den schönsten Zoo Kolumbiens. Er war schon schön aber auch nicht übermäßig. Doch sie hatten ein Nasenbären Baby unglaublich cool ^^. Leider bekamen wir von dem eigentlichen Festival mit seinen Umzügen nicht viel mit. Dennoch genießen wir die letzten Tage einfach noch die laute verrückte Innenstadt Calis bzw Südamerika. Denn die Zeit hier in Südamerika geht langsam vorbei. Am Mittwoch geht es zurück nach Bogota und am Donnerstag fliegen wir weiter nach LA.


Da ja Bald das neue Jahr los geht wünschen wir natürlichen allen einen guten Rutsch viel Gesundheit, Glück und das alle Ziele die ihr euch setzt in Erfüllung gehen.


Cali



Sonntag, 16. Dezember 2012

Von Strand zu Strand in Kolumbien



Wir kamen Montag um 4 Uhr in der 8 Millionen Metropole Bogota an. Da wir vorher schon ein Hostel für zwei Tage gebuchten hatten und unser Flug nach Santa Marta am Mittwoch ging, hatten wir also 2 Tage um die Stadt anzuschauen und unsere Reisepässe zu holen. Das Zentrum war nicht wirklich aufregend alles im allen gibt es auch nichts wirklich besonderes in der Hauptstadt Kolumbiens. Das schöne an Bogota ist das es überall Graffitis gibt. Die Szene dort ist sehr groß und so sieht man überall Kunstwerke an den Häuserwänden.Außerdem findet man Straßen in denen die Häuser Kunstwerke sind.

Wir lernten eine Deutsche kennen und zogen mit ihr etwas umher. Wir gingen auf den Aussichtspunkt der Stadt, doch es war leider etwas trüb und so hatte man keine Optimale Sicht über die Stadt. Am Nachmittag gaben wir uns noch mehr Kultur und gingen in das Goldmuseum. Es wurden über 30000 Ausstellungstücke gezeigt die bis zu 3000 Jahre in die Vergangenheit reichen. An diesem Tag hatten wir dann aber genug von Kultur und wollten auch das Nachtleben der Stadt kennen lernen. Doch da es Dienstag war, war nicht viel los und da wo was los war war es uns zu teuer. Generell hat uns Kolumbien überrascht, erstens ist es hier viel teuer als erwartet und zweitens sind hier mehr deutsche als wir in ganz Südamerika getroffen haben. Am Mittwoch konnten wir endlich unsere Reisepässe in der Deutschen Botschaft holen und waren so wieder komplett mit den wichtigsten Sachen ausgerüstet. Am Abend ging unser Flug nach Santa Marta an die Karibikküste. Wir landeten Abends gegen 11 bei angenehmen 27 Grad.

Santa Marta hat 600.0000 Einwohner doch da sich auch hier das leben auf das Zentrum beschränkt fällt es gar nicht auf das man in einer Großstadt ist dazu kommt natürlich noch die Gelassenheit der Leute. Da der Strand hier nicht wirklich überzeugte besuchten wir am Donnerstag das 5 km entfernte Tanganga, dort wurden wir fündig nach was wir suchten und zwar ein kleines Fischerdörfchen mit 3 Stränden an der Karibikküste. An diesem Abend fuhren wir zurück nach Santa Marta um am nächsten Tag mit Rucksäcken zu kommen und uns dort für ein paar Tage einzunisten. Naja wie ihr euch denken könnt blieben wir den ganzen Tag am Strand und ließen uns die Sonne auf unsere Bäuche scheinen.

Super WIB.....
 Am Abend lernten wir Renaldo kennen ein 50 Jähriger Einheimischer (aber fit wie 30) der interessiert war uns etwas vom leben in Tanganga zu zeigen und uns zum Fischen einlud. So fuhren wir am nächsten Tag mit dem Ruderboot raus um zu angeln. Die Ausbeute war nicht schlecht Wib holte 5 Fische raus und Renaldo auch noch mal 3. So war das Abendessen gesichert. Wir grillten die Fische am Abend  am Strand mit etwas Limette und Salzwasser, mega lecker. Ein andere Einheimscher fragte uns ob er den Grill benutzen konnte, klar logo. Als er wieder kam hatte er ein riesen Brocken Fleisch dabei, was die Brust eines Haies war.

Tanganga
Er schenkte uns die Hälfte und eines muss man sagen Hai ist echt lecker. Achso stimmt, Wib zog auch einen Hai raus aber leider noch ein Baby und so wurde er in die Freiheit entlassen. Am Sonntag wollten wir früh los um in den National Park Tayrona zu fahren. Einer der bekanntesten und schönsten in Kolumbien. Doch früh ist relativ wir haben uns natürlich schon dem Rhythmus hier angepasst und so haben wir es geschafft Nachmittags um 2 auszuchecken. Nach einer Stunde fahrt standen wir vor dem Eingang zum Nationalpark.
Doch da wir eh ein bis zweit Tage dort verbringen wollten war es nicht so
Nachtlager am Strand
schlimm das wir ankamen als es mehr oder weniger dunkel wurde. Doch wir wussten nicht da man vom Eingang   bis zum Tatsächlichen Strand 2.5 Stunden laufen musste. Als verbrachten wir die Nacht an einem Strandabschnitt in der Mitte der Strecke. Natürlich war es verboten, doch wir hatten Glück und uns hat niemand außer einem Eisverkäufer gesehen,  der meinte dass es  verboten, ihm aber egal sei :). Die Nacht war angenehmer als gedacht und wir versüßten sie uns mit einem kleinen Lagerfeuer. Durch die Sonne wird man einfach spätestens um 7 geweckt, doch es gibt einfach nichts schöneres als vom Rauschen der Wellen geweckt zu werden und um wach zu werden erst mal ins Meer zu springen. Gegen Mittag erreichten wir den ersten der drei Eigentlichen Badestrände.Es war einfach paradiesisch:Warmes klares Wasser, Palmen und gutes Wetter. Wir trafen dort zufällig einen Iren der mit uns den Treck auf Matchu Pitchu mitmachte. Zufälle gibts ;)
 Paradies Tayrona
Nationalpark Tayrona
Später liefen wir weiter zum nächsten Strand um dort den restlichen Tag zu verbringen. Da wir dieses mal nicht einfach so am Strand schlafen konnten weil zu viele Leute unterwegs waren wollten wir uns eine Hängematte nehmen. Doch leider waren wir mal wieder viel zu spät dran und bekamen gerade noch ein Zelt ohne Matratze für schlappe 10 Euro pro Person. Die Preise dort waren echt verrückt, deswegen fuhren wir am Montag zurück nach Santa Marta. Denn wir brauchten Geld und unsere Rucksäcke standen dort. Wir haben es außerdem geschafft eine Nacht im Hostel schwarz zu schlafen :). Deswegen ließen wir am nächsten Tag gleich wieder unsere Rucksäcke stehen und zogen an den nächsten Strand, Costena Beach.Vorher kauften wir uns noch 2 Fische die wir am Abend im Feuer grillen wollten.  Costena Beach ist ein 4 km langer Strandabschnitt, der bei Surfern sehr beliebt ist, da es relativ hohe Wellen gibt.
Costena Beach
Einer unsere 2 Fische
hmmm :)
 Wir hatten das Surfen ja schon in Peru aufgegeben also Stand Volleyball spielen, mit den Wellen kämpfen, Fisch grillen und Bier trinken auf dem Tagesplan. Die zwei Nächte verbrachten wir in Hängematten da die Sandflöhe es unmöglich machten am Strand zu schlafen und es die billigste alternative ist. Am Freitag fuhren wir noch an einen Wasserfall und danach zurück nach Santa Marta um nach einer Woche unsere Rucksäcke mal wieder zu schleppen denn wir fuhren am Abend nach Cartagena.
Die Busfahrt war für die anderen anwesenden kein Spaß. Da wir ca 1 Woche nur am Strand lebten und die gleichen klamotten anhatten rochen wir villeicht etwas unangenehm was den Kolumbianern natürlich sofort aufviel und uns darauf angesprochen haben. Naja kann passieren :). Gegen 11 Uhr hatten sie es dann überstanden als wir in Cartagena ausstiegen. Wir checkten für eine Nacht in einem überteuerten Hostel ein machten uns fertig und freuten uns auf das Nachtleben.Auf dem weg durch die Stadt wurden wir gleich einmal von 3 Polizisten begrüßt, die uns    einmal komplett durchsuchten aber natürlich nichts gefunden haben.
Cartagena
Wir starteten in einem Salsa Club und bewunderten auf das neue wie unglaublich gut die Leute hier tanzen können. Später gingen wir in einen Elektro Club mit guter Musik aber zu teuren Preisen (5 € pro Bier). Am Samstag morgen suchten wir uns eine billigere Behausung die wir mehr oder weniger auch fanden. Also zogen wir um und schauten uns die Altstadt an. So wie die meisten Städte hier, hat Cartagena auch eine Wunderschöne Altstadt mit komplett erhaltener Stadtmauer.Überall kann man Früchte, Säfte oder andere Lecker Sachen kaufen. Am Nachmittag hab ich begonnen Wib s Frisur mal wieder zu ändern :).  Am Samstag Abend gingen wir auf eine Party gleich um die Ecke. Irgentwie Vergleichbar mit der Partyblick party bei uns. Viele leute aber irgentwie schlechte Musik. Nach dem durchfeierten Wochenende wurde heut erst einmal ausgeschlafen :)









Montag, 3. Dezember 2012

Surfen tun dann mal lieber die Anderen


Fischer mit ihren Traditionellen Booten 
Ich kann genau daran anknüpfen wo ich im letzten Blog aufgehört habe.Unsere Aktivität beschränkte sich die restlichen Tage weiterhin auf Strand. Doch wir versuchten uns als Surfer. Am Dienstag nahmen wir eine Surf Stunde. Wir bekamen Überdimensionale Surfbretter die bestimmt 3,5 Meter lang waren und fast einen Meter breit. Also raus auf das Wasser. Unsere Surflehrer hielt uns und schob uns in die Wellen rein, dann hieß es 1 2 3 und aufstehen. Nach der 2 Welle klappte es eigentlich schon ganz gut doch mit den Longboards war das auch nicht die große Kunst. Viel anstrengender war da schon das Paddeln gegen die Wellen. Kein Wunder das alle Surfer aussehen wie Bodybuilder, wir waren auf jedenfall nach einer Stunde komplett am Ende und erholten uns erst mal am Strand. Am nächsten Tag liehen wir uns noch einmal Board s aus, diesmal etwas kleiner und dadurch gleich viel schwieriger. Keiner hat eine Welle gestanden da uns einfach die Kraft fehlte schnell genug zu Paddeln bzw erst einmal aus der Brandung heraus zukommen. Wib hatte das Pech das er in einen Seeigel getreten ist und erst einmal 2 Tage außer Gefecht gesetzt war. Somit beschlossen wir das Surfen nicht unser Sport ist.

Da Jonglierten wir lieber am Strand. Phil macht das ja schon länger und ich habe gerade angefangen. Wir lernten ein paar Argentinier kennen, diese gehen auch auf die Straße und Jonglieren dort um etwas Geld zu verdienen. Sie fragten uns ob wir nicht Lust hätten mitzugehen. Geld können wir immer brauchen als fuhren wir am nächsten Tag nach Trujillo. Wir stellten uns an eine Ampel und als die auf rot schaltete sprangen wir auf die Straße und Jonglierten einfach los. Wir hatten Spaß, die Leute in den Autos hatten Spaß und so hatten wir nach 1,5 Stunden etwas mehr als 20 Soles zusammen. Klar nicht die Welt aber besser als nichts. Mal schauen wenn ich noch etwas besser werde, werden wir uns in Kolumbien etwas Taschengeld verdienen. Am Donnerstag Abend fuhren wir dann wieder zurück nach Lima. Vorher wurde Wib von unserem Surflehrer noch operiert, er zog ihm 7 Stacheln aus dem Fuß und so konnte er auch wieder einigermaßen gut laufen.
glückliche Jongleure :)
Freitag morgen kamen wir wieder in Lima an. Wir haben ein großartiges Hostel gefunden, eine alte Spanische Villa. Mit 2 Küchen, Riesen Aufenthaltsraum und Garten und das mitten im Lima. Wir hatten für Lima absolut nichts geplant außer am Wochenende eben Feiern zu gehen. Das taten wir dann auch :). Am Samstag war in Lima der Jährliche Zombie lauf. An diesem Event nehmen vor allem Junge Leute teil, sie schminken und Verkleiden sich und laufen dann eine bestimmte Route. Die ganze Sache ist für einen Wohltätigen Zweck. Ich hab mir zwar die die Geschminkten Gesichter und Kostüme angeschaut aber für den Lauf war ich einfach zu fertig vom Vortag.
Am Sonntag wollten wir eigentlich auf den Weihnachtsmarkt in Lima gehen doch der Samstag Abend wurde länger als gedacht und so blieben wir den letzten Tag in Peru in unserem Hostel.








Huanchaco