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| Fischer mit ihren Traditionellen Booten |
Ich kann genau daran anknüpfen wo ich im letzten Blog aufgehört habe.Unsere Aktivität beschränkte sich die restlichen Tage weiterhin auf Strand. Doch wir versuchten uns als Surfer. Am Dienstag nahmen wir eine Surf Stunde. Wir bekamen Überdimensionale Surfbretter die bestimmt 3,5 Meter lang waren und fast einen Meter breit. Also raus auf das Wasser. Unsere Surflehrer hielt uns und schob uns in die Wellen rein, dann hieß es 1 2 3 und aufstehen. Nach der 2 Welle klappte es eigentlich schon ganz gut doch mit den Longboards war das auch nicht die große Kunst. Viel anstrengender war da schon das Paddeln gegen die Wellen. Kein Wunder das alle Surfer aussehen wie Bodybuilder, wir waren auf jedenfall nach einer Stunde komplett am Ende und erholten uns erst mal am Strand. Am nächsten Tag liehen wir uns noch einmal Board s aus, diesmal etwas kleiner und dadurch gleich viel schwieriger. Keiner hat eine Welle gestanden da uns einfach die Kraft fehlte schnell genug zu Paddeln bzw erst einmal aus der Brandung heraus zukommen. Wib hatte das Pech das er in einen Seeigel getreten ist und erst einmal 2 Tage außer Gefecht gesetzt war. Somit beschlossen wir das Surfen nicht unser Sport ist.

Da Jonglierten wir lieber am Strand. Phil macht das ja schon länger und ich habe gerade angefangen. Wir lernten ein paar Argentinier kennen, diese gehen auch auf die Straße und Jonglieren dort um etwas Geld zu verdienen. Sie fragten uns ob wir nicht Lust hätten mitzugehen. Geld können wir immer brauchen als fuhren wir am nächsten Tag nach Trujillo. Wir stellten uns an eine Ampel und als die auf rot schaltete sprangen wir auf die Straße und Jonglierten einfach los. Wir hatten Spaß, die Leute in den Autos hatten Spaß und so hatten wir nach 1,5 Stunden etwas mehr als 20 Soles zusammen. Klar nicht die Welt aber besser als nichts. Mal schauen wenn ich noch etwas besser werde, werden wir uns in Kolumbien etwas Taschengeld verdienen. Am Donnerstag Abend fuhren wir dann wieder zurück nach Lima. Vorher wurde Wib von unserem Surflehrer noch operiert, er zog ihm 7 Stacheln aus dem Fuß und so konnte er auch wieder einigermaßen gut laufen.
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| glückliche Jongleure :) |

Freitag morgen kamen wir wieder in Lima an. Wir haben ein großartiges Hostel gefunden, eine alte Spanische Villa. Mit 2 Küchen, Riesen Aufenthaltsraum und Garten und das mitten im Lima. Wir hatten für Lima absolut nichts geplant außer am Wochenende eben Feiern zu gehen. Das taten wir dann auch :). Am Samstag war in Lima der Jährliche Zombie lauf. An diesem Event nehmen vor allem Junge Leute teil, sie schminken und Verkleiden sich und laufen dann eine bestimmte Route. Die ganze Sache ist für einen Wohltätigen Zweck. Ich hab mir zwar die die Geschminkten Gesichter und Kostüme angeschaut aber für den Lauf war ich einfach zu fertig vom Vortag.
Am Sonntag wollten wir eigentlich auf den Weihnachtsmarkt in Lima gehen doch der Samstag Abend wurde länger als gedacht und so blieben wir den letzten Tag in Peru in unserem Hostel.
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| Huanchaco |
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