Samstag, 13. April 2013

bye bye Laos




Der Blog kommt spät aber das liegt einfach an der unerträglichen Hitze. Im Moment haben wir hier
Temperaturen von mehr als 40 Grad. Auch die Einheimischen finden es unnormal heiß. Deswegen bewegten wir uns meist erst Abends aus dem Haus. Was auch nicht viel Unterschied machte denn Abends um 10 kann man genauso viel schwitzen wie Mittags um 12 ;).
Für die erste Nacht in Vientiane fanden wir ein günstiges Dorm. Doch wir entschieden uns am nächsten Tag eindeutig für ein Zimmer mit Klimaanlage, die wir auf Kühlschrank stellten. Die Hauptstadt von Laos ist genauso ruhig und entspannt wie der Rest des Landes. Nachdem wir gelesen hatten das es ein Bowling Center gab, dachten wir warum nicht. Dieser Besuch wurde gleichzeitig mit einer Stadtbesichtigung verbunden, da wir uns mal wieder mega verlaufen hatten. Wir spielten ein paar runden Bowling und Billard.Wobei der Bowling Automat willkürlich Würfe gezählt hat oder eben nicht.



Buddha Park
Am nächsten Tag liehen wir uns einen Roller um zum Buddha Park zu fahren. Wir hatten nach ca 7 km einen Platten und kamen genau an einer "Werkstatt"  zum stehen. Der Alte Mann der unseren Reifen flicken wollte fand 5 Löcher also brauchten wir einen neuen Schlauch. Mit Schlauch und Einbau waren das ganze 2,50 € :). Nachdem wir dann ca 2 mal am Buddha Park vorbeigefahren sind haben wir ihn dann doch gefunden. Es Standen überall große oder kleine Statuen von Buddha, Ganesha oder anderen Buddhistischen Gottheiten. Sie waren wirklich schön anzuschauen in Manche Tempel konnte man reinklettern und hatte so einen Ausblick auf den gesamten Park. Nach einer Stunde machten wir uns wieder auf den Rückweg über die Schlagloch überzogene Straße.
Am Abend wollten wir etwas feiern gehen, doch Vientiane war eindeutig nicht die Richtige Stadt dazu. Wir fanden 3 Clubs in den nur Security waren und sonst niemand. Also kauften wir uns nur noch ein paar Bier und setzten uns wieder in unseren Kühlschrank.
Unsere nächste Station war Savanneket. Wir waren uns noch Unschlüssig ob wir doch nach Vietnam gehen sollten oder nicht, deswegen blieben wir erst einmal 2 Tage hier. Ich glaube es war noch heißer als in Vientiane. Wir liehen uns doch für ein Tag Fahrräder aus. Es war absolut blöde Idee. Bei 40 Grad Fahrrad fahren ist schon bescheuert. Aber sich dann auch noch so zu verfahren das man hinter dem Flughafen rauskommt ist noch bescheuerter ^^.
Die Touristen Info meinte man könne das Visa an der Grenze nach Vietnam bekommen und so stand es auch im Reiseführer. Also fuhren wir am nächsten Tag mit dem Bus 7 Stunden an die Grenze. Der Bus war vollgestopft mit allem möglichen Zeug und Leuten. Das beste war, als wir halten um 5 Schweine ein paar Hühner und einen Ziegenbock noch mit in dem Bus zu nehmen.


Das arme Schwein 


Bus in Laos 
An der Grenze mussten wir dann leider Feststellen das man hier kein Visa bekommt.  hmm blöd gelaufen. Also blieben wir eine Nacht in dem Grenzdorf um am nächsten morgen wieder zurück zu fahren. Diesmal war die Komplette hintere Hälfte des Busses voll, sodass sich alle Leute in die vordere Hälfte setzen/stehen mussten. Nachdem sich dann geklärt hat das wir weiter in Richtung Cambodia gingen, fuhren wir weiter nach Pakse. Die letzten 3 Tage sind wir 20 Stunden Bus gefahren also mussten wir entspannen. Pakse ist an und für sich nicht wirklich spannend, aber man kann vor der Hitze etwas flüchten. Denn das Bolaven Plateu liegt auf 1500 Meter und dort musste es kühler sein. Also liehen wir uns Roller und fuhren 90 km zum kühleren Klima. Auf dem Hinweg schauten wir noch an einenem Wasserfall vorbei, es gibt ungefähr 5 dort oben. Wir entspannten die restliche Zeit und freuten uns nicht schwitzen zu müssen. Am nächsten Tag fuhren wir gemütlich zurück nach Pakse. Auch auf dem Weg schauten wir noch einmal an einem anderen Wasserfall vorbei.

Unsere letzte Station in Laos war Si Phan Don oder 4000 Islands. An der Stelle wird der Mekong ca 14 km breit und überall sind größere oder kleinere Inseln manche sind auch nur Sträucher :).
Wir wollten eigentlich nach Don Khon als unsere Bus hielt und meinte hier ist Don Khong stiegen wir aus. Der Busfahrer meinte noch seit ihr sicher. Ich, ja nach Don Khon halt. Zu dem Zeitpunkt wussten wir nicht das es zwei Inseln mit mehr oder weniger dem selben Namen gab Don Khon und Don Khong.



Wie soll man denn das unterscheiden.  Im Guesthouse wussten wir dann auch endlich wo wir waren ca 1 Stunde mit dem Boot entfernt. Halb so wild so stand am nächsten Tag Bootstour auf dem Plan. Nachdem wir ein Paar Bier getrunken hatten ging es wib am nächsten morgen nicht so gut. Wobei die Bootsfahrt der Besserung nicht förderlich war. Also lehnte sich wib so ab und zu mal über die Rehling XD. Ich hab ihn innerlich gefeiert und mir die wunderschöne Landschaft angeschaut. Auf den verschiedenen Inseln liegen überall Wasserbüffel rum diese bockieren auch ständig den Verkehr :).
Wib blieb für den restlichen Tag im Bett und ich in der Hängematte. Gegen Abend bin ich noch etwas über die Insel gefahren und mal wieder bei einem Wasserfall vorbeigekommen. Da wir neu Jahr leider nicht in Laos feiern konnten da wir genau an dem Tag raus mussten, fuhren wir ein Tag früher nach Cambodia. Trotz das die letzten paar Tage ziemlich verplant waren war Laos richtig entspannt. Die Leute, die Natur und vorallem der Mekong der das ganze Leben der Laoten bestimmt.


4000 Island 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen