Dienstag, 22. Januar 2013

Fidschi




Der Blog kommt diesmal pünktlich nach Fidschi time :). Hier laufen die Uhren etwas langsamer und
ungenauer wie die in Deutschland bzw sonst wo. Nach 2 Tagen Flug (Zeitverschiebung) landeten wir am Donnerstag den 10 Januar in Nadi. Wir wollten eigentlich nur 2 Tage auf der Hauptinsel bleiben und dann weiter auf einer der schönen Paradiesischen Inseln weiter, doch leider mussten wir mal wieder auf unser Geld warten und blieben ein Tag länger. Die Mentalität der Fidschianer ist einfach unglaublich einladend. Es wird den ganzen Tag gelacht über alles und jeden und es ist so ansteckend. Als wir endlich Geld hatten fuhren wir auf die Insel Mana, auf dem Weg dorthin kamen wir an Mini Inseln vorbei um die man in 5 Minuten herum laufen könnte. Mana dagegen ist eine der größten Inseln von Fidschi ausgenommen der Hauptinsel natürlich. Aber dennoch umkreist man sie innerhalb von 2 Stunden.
Unser Hauptziel für Fidschi war Tauchen, doch dafür brauchten wir erst mal den Tauchschein. Also machten wir in den 4 Tagen auf Mana unseren Open Water Tauchkurs. Natürlich lernten wir fleißig für die Theorieprüfung die wir irgendwann Abend s um 12 mit ein paar Bier intus geschrieben haben. Die Praktischen Übungen waren auch kein Thema und so Tauchten wir ab.Es ist ein unbeschreibliches Gefühl seinen Kopf Unterwasser zu stecken und zu Atmen.Da das Wasser in Fidschi einfach nur glasklar ist und mit seiner Artenvielfalt einer der Besten Plätze zum Tauchen ist genossen wir jede Sekunde unter Wasser. Die ruhe Unterwasser ist so gespenstisch und gleichzeitig wunderschön nur seinen eigenen Atem zu hören und sonst nichts.

Sonst haben wir nicht viel getan bzw angelten wir mal wieder Erfolgreich somit war das Abendessen für diesen Tag gerettet. Sonst genossen wir  Fidschitime und Tranken am Abend Kava. Dies wird durch eine Zeremonie abgehalten. Es ist das Pulver aus der Wurzel der Kava Pflanze dieses Pulver wird dann in eine Schüssel filtriert. Es sieht aus wie Dreckwasser und schmeckt eigentlich auch so. Der Effekt ist das der Mund etwas pelzig wird und nachdem man einiges getrunken hat, merkt man etwas Müdigkeit. Nach 5 Tagen auf Mana fuhren wir wieder zurück auf die Hauptinsel denn wir wollten noch zu einem anderen Resort.

Da Fidschi auch Island of the sharks genannt wird überlegten wir uns Haitauchen zu gehen. Leider konnte ich mit meiner Kreditkarte immer noch kein Geld holen, wie ich später rausgefunden habe wurde meine Karte gesperrt weil jemand aus Istanbul versucht hat 1000 Euro abzuheben. Also hat jemand vermutlich in LA meine Karte kopiert. Zum Glück wurde sie automatisch von meine Kreditkartenfirma gesperrt. Das wir immer das Glück haben. Nun lass ich mir Karte Nummer zwei schicken ^^. Naja shit happens weiter im Text.

Wir fuhren also zum Beachhouse Resort auf der Hauptinsel. Dort trafen wir uns wieder mit ein paar Mädels aus Deutschland die wir in Mana kennengelernt haben.So hatten wir die 4 Tage eine ziemlich lustige Runde. Da wir, wie immer, no Budget unterwegs waren haben wir unser Zelt aufgeschlagen. Doch wir hatten mal wieder die Möglichkeit zum schwarzhosteln und schliefen 4 Tage lang einfach in einem Zimmer wo 2 Betten frei waren (man muss schauen wo man bleibt). Außerdem hatten wir so absolut kein bock im Zelt zu schlafen.Das Resort war generell etwas teuer und so fuhren wir in die nächste Stadt um uns Lebensmittel für die nächsten 5 Tage zu kaufen. Während andere ihr überteuertes essen aßen kochten wir lecker Risotto, Gemüsepfanne mit Reis und mal wieder selbst gefangenen Fisch. Abends erfanden wir lustige Trinkspiele und so wurden ein paar Flaschen Rum locker leicht vernichtet:).
Am Montag war es dann soweit das wir zum Shark dive fuhren. Wir fuhren mit zwei anderen Deutschen. Wir hatten ja gerade mal 4 dives und die anderen hatten nicht viel mehr,doch die meisten hatten über 30 dives. Nachdem wir angekommen waren sahen wir ein paar Bilder an der Wand hängen und dachten uns was machen wir hier eigentlich Riffhaie, Bullenhaie und sonstige Haie die irgendwie alle 3 bis 4 Meter groß waren.


Nach 10 Minuten Bootfahrt ging es dann los zum ersten Dive. Unser Instruktor meinte noch das wir ziemlich sicher sind und sie auf uns aufpassen, aber falls ein Hai auf uns zukommt sollen wir ihn auf die Nase hauen hmm ja ist klar XD. Wir tauchten auf 25 Meter und versammelten uns vor einer Leine an der wir uns hinknieten und gespannt warteten. In der Zeit wurden Fische mit Lockmittel angelockt. Fünf Taucher schwammen mitten drin und fütterten die an kommenden Haie per Hand, verrückt. Die Riffhaie sahen verhältnissmäßig harmlos aus doch als der erste Bullenhai auftauchte  hatte man aufjedenfall heftig Respeckt.

Wir waren aber ziemlich sicher und die Haie kamen maximal zwei Meter auf einen zu und drehten dann sofort ab. Nach einer guten halben Stunde tauchten wir wieder auf um eine Stunde Pause zu machen.Das Ziel des zweiten Tauchgang war ein Riff auf 18 Metern. Dort wurden die Haie wieder angefüttert diesmal kamen mehr Bullen haie aber die ganze Aktion dauerte diesmal nicht so lang nach 15-20 Minuten war alles vorbei anscheinend hatten die Haie nicht mehr so viel Hunger oder so. Auf jedenfall war es ein aufregendes Erlebnis durch das man gesehen hat das Haie gar nicht so Blutrünstig und aggressiv sind wie sie dargestellt werden, trotzdem hätte ich nicht ansatzweise lust, das so ein Tier auf offener See auf mich zukommt.Wir haben jetzt noch 2 Tage auf der Insel und dann geht es für einen 2 Tages zwischenstopp nach Sydney weiter also bis dahin




BULA BULA

Dienstag, 8. Januar 2013

Die Engel


Unsere neu Jahr Feier war naja überraschend schnell zu Ende. Denn wir beide vermissen ca 10 Stunden unserer Erinnerung. Wir trafen uns aufjedenfall gegen 12 Uhr wieder in unserem Hostel zusammen, wo wir auch den Restlichen Tag verbrachten. Am nächsten Tag mussten wir zurück nach Bogota fahren. Nach unangenehmen 12 Stunden Busfahrt kamen wir gegen 2 Uhr Nachts in Bogota an und um 6 ging unser Flieger nach Los Angeles. Dieser Flug dauerte noch mal 10 Stunden.

Hollywood Boulevard
So standen wir nun Nachmittags um 3 in Los Angeles. Ein kompletter Gegensatz zu den letzten 4 Monaten Südamerika. Geregelter Verkehr, man wird nicht mehr als Ufo angesehen und es gibt Warmes Wasser aus dem Wasserhahn.... 

Wir fuhren 1,5 Stunden mit dem Bus und der Metro als wir am Hollywood Blvd. ankamen. Wie
man es aus dem Fernsehen kennt hängen überall große Beleuchtet Werbetafeln, mega
Einkaufszentren und natürlich die Sterne am Boden. Nach dem wir unsere Zeug im Hostel
verstauten freuten wir uns nur noch auf einen dicken Burger. Klamotten sind ziemlich
günstig so sieht man überall 3 T-Shirts für 9 Dollar oder Lewi Jeans für 15 Euro. Doch da wir eh kein platz im Backpack haben und es hier generell ziemlich Teuer ist beschränkte sich unsere Ausbeute auf ein paar neue T shirts die auch dringend notwendig waren. 


Downtown Los Angeles

Auf der anderen Seite hätten wir dringend warme Sachen gebraucht, da es hier doch irgendwie
ziemlich kalt ist.Doch auch die haben wir uns gespart ein Pulli musste reichen.
Am Freitag fuhren wir zum bekannten Venice Beach. Dieser Strandabschnitt sagt man spiegelt
Californien am besten wieder. Es gibt einen Skatepark, ein Fitnessstudio und viele
Basketball oder Tennisplätze entlang des Strandes zur freien nutzung. So wie fast überall
beschränken sich die Läden auf Essen, Sonnenbrillen/Klamotten, Tattowierer oder Smokeshops. 

Alle arten von leuten und Styles treffen hier aufeinander und es machte einfach Spaß die Leute zu beobachten. Leider haben wir an dem Tag unsere Kamera vergessen. Auf dem Rückweg fuhren wir noch an der Beverlly Mall vorbei. Eine 7 Stöckige Einkaufsmall vorallem mit Läden von teuren bis sehr teuren Marken. Die Abende blieben wir meist im Hostel bzw trieben uns in der Stadt herrum denn zum Feiern war leider kein Geld da unsere Ausflüge beschränkten sich auch auf low budget.


Am Samstag fuhren wir dann in das Downtown von LA. Wir Starteten in China Town und Arbeiteten uns durchs Bankenviertel zum Juvelierenviertel bis wir zum Schluss im Spielzeugviertel landeten. Mich hat es gewundert das es verhältnissmäßig ruhig in der Innenstadt war. Doch besonders dort sieht man wie viele Obdachlose es hier gibt, auch auf dem Hollywood Blvd. sind viele Unterwegs doch im Downtown ganz extrem.Wir gingen an dem Abend früh ins Bett denn am nächsten Tag wollten wir zu den Universal studios gehen. Am Eingang ging dann leider nichts mehr mit low Budget und so zahlten wir den Stolzen Preis von 80$ ca 55€. 

Im Park selber gibt es viele verschiedene Virtuelle fahrten beispielsweise den Simpson ride oder Transformers ride auserdem haben sie eine verschiedene Shows und natürlich die Universal Studio tour. Bei der Tour werden verschiedene Reqisiten gezeigt oder man Fährt doch ein viertel unechter Häuser. Eigentlich ziemlich cool denn wir standen kurz vor den Treppen von How I met your mother. Man konnte ohne Probleme den ganz tag verbringen doch meiner Meinung waren die 80 $ übertrieben. Nachdem wir schon Abend s nicht feiern waren haben wir uns zumindest ein 6er Pack Bier geholt. Den teuersten 6er den wir je gekauft hatten denn es gab keine Preisschilder und wir wollten auf keinen fall irgendtein light Bier, so kostet es dann mal 12$. An unserem letzten Tag Besuchten wir noch das Hollywood sign. Als anfingen in den Hollywood Hills zum Sign zu laufen hatten wir schon nicht so das rießen Bedürfniss uns die mühe bis ganz nach oben zu machen und so liefen wir mindestens die hälfte machten Pause und drehten wieder um XD..
Kermit the frog :)

Alles in allem haben uns die fünf Tage LA eigentlich sehr gefallen. Die Californier haben eine
lässige offene Art jeder quatscht einen an, überall Straßenkünstler, lecker und billig fast food und eigentlich gibt es
einfach alles zu kaufen. Das einzige was unglaublich nervig ist und ich absolut nicht verstehe ist das auf jeden Preis extra noch mal Steuern drauf kommen egal ob es ein Hose ist, ein Burger oder ein Handy der Preis der angeschrieben ist, ist immer ohne Steuer. sehr seltsam, aber so sind se halt die Amis:). Am Abend um halb 10 ging teoretisch unser Flieger nach Fidschi doch wir haben mal wieder verspätung und müssen uns hier noch 4 Stunden am Flughafen rumtreiben. Das ist villeicht gar nicht schlecht denn wir werden in die Zukunft reißen. Denn wir fliegen 12 Stunden aber überspringen einen kompletten Tag :). 
Filmpremiere von Gangster Squad

Sonntag, 30. Dezember 2012

Big City Life

FROHES NEUES!!!













Sry das der Bericht letzte Woche ausgefallen ist aber es war mein Geburtstag dann Weihnachten und dann natürlich noch die Feiertage an denen man sich ja mal eine Pause gönnen sollte ;). Die letzten Tage in Cartagena liefen ziemlich ruhig ab. Wir wollten eigentlich an den Playa Blanco (ein sehr schöner Strand), doch das Boot dorthin war uns zu teuer deswegen verbrachten wir die nächsten tage am Strand von Cartagena. Das Meer dort ist nicht wirklich eine Abkühlung da man nach ca 50 Metern immer noch stehen kann und so die Wassertemperatur nur minimal unter der Außentemperatur liegt. Phil fuhr am Mittwoch Nachmittag zurück nach Bogota um von dort aus nach Deutschland zu fliegen.Wir fuhren mit dem Nachtbus nach Medellin und kamen dort Donnerstag morgen an.
Christman lights Medellin
Medellin war vor ein paar Jahren noch die gefährlichste Stadt in Kolumbien und vor allem bekannt durch Pablo Escobar. Der Drogenbaron hatte seinen Sitz in der Stadt und führte Jahrelang Krieg gegen die Polizei und das Militär. Die Bevölkerung liebte ihn da er viel gutes für sie tat.Er baute mit seinem Geld Schulen und unterstützte die Armen.Man sagt er sei eine Art Robbin Hood gewesen. Auf der anderen Seite war Escobar ziemlich brutal und zahlte eine Zeit lang 1000 Dollar pro ermordeten Polizisten.Heutzutage merkt man natürlich nichts mehr davon. Besonders die Innenstadt ist absolut sicher. Medellin ist sehr Modern und groß.


Was mir persönlich eigentlich nicht so gefällt besonders da wir 2 Wochen an der Karibikküste waren ist es wieder eine kleine Umstellung auf die Großstadt. Da wir in Medellin viel feiern waren schafften wir es nicht viel von der Stadt zu sehen. Unser Rhythmus änderte sich zu Tags schlafen Nachts wach sein. Doch eines wollten wir nicht verpassen und zwar die Christmas lights. Am Fluss entlang sind hunderte bunt beleuchtete Figuren und Lichterketten über den Fluss gespannt.Es gab dutzende Essens und Verkaufsstände entlang dem Fluss. Wir waren noch kurz im Downtown doch da es ein paar tage vor Weihnachten war, war die Hölle los, sodass wir gleich geflüchtet sind. Wir hatten wieder Glück mit unserem Hostel und hatten einen top Hostelaner außerdem hatten wir das ganze Hostel für uns alleine. An Weihnachten standen wir wie jeden Tag gemütlich gegen 12 Uhr oder so auf und gingen erstmal einkaufen für unser Weihnachtsessen. Eigentlich wollten wir am Abend Steak essen gehen aber unsere Borritos haben für den ganzen Tag gereicht.

Unser Weihnachtsessen nichts besonderes aber
sehr lecker :) 
Da nur wir als Gäste im Hostel waren haben wir am Abend zugesperrt und sind in die Wohnung des Besitzers gegangen. Er kam vor ein paar Jahren aus Amerika nach Kolumbien und hat nun seit einem Jahr das Hostel. Ziemlich verrückter Typ, außerdem waren noch ein paar andere Kolumbianer und ein anderer von Amerika da. Insgesamt waren wir sieben Leute oder so und feierten mit viel Whiskey die ganze Nacht.
Bewachsung vor unserem Hostel :)


Als wir irgendwann Mittags wieder ins Hostel kamen legten wir uns ein paar Stunden hin, denn am Abend fuhren wir weiter nach Cali. Nach 9 Stunden fahrt kamen wir ziemlich kaputt in der Salsa Stadt an. Dort findet vom 25.12 bis zum 1.1. das größte Salsa Festival in Kolumbien statt. Cali ist wie Medellin eine große und Moderne Stadt. Es gibt zwei Zentren ein altes und ein neues. Das alte sollte man Nachts nicht mehr wirklich betreten aber irgendwie sagt das jeder zu jedem Viertel hier.
Nasenbärenbaby !!!
Es gibt das kleine Viertel San Antonio dort findet man noch die kleinen engen Gassen mit den typischen Häusern. Im neuen Zentrum befinden sich großteils Restaurants, Salsa Bars und andere Clubs. Am Freitag gingen wir in den Zoo von Cali, den schönsten Zoo Kolumbiens. Er war schon schön aber auch nicht übermäßig. Doch sie hatten ein Nasenbären Baby unglaublich cool ^^. Leider bekamen wir von dem eigentlichen Festival mit seinen Umzügen nicht viel mit. Dennoch genießen wir die letzten Tage einfach noch die laute verrückte Innenstadt Calis bzw Südamerika. Denn die Zeit hier in Südamerika geht langsam vorbei. Am Mittwoch geht es zurück nach Bogota und am Donnerstag fliegen wir weiter nach LA.


Da ja Bald das neue Jahr los geht wünschen wir natürlichen allen einen guten Rutsch viel Gesundheit, Glück und das alle Ziele die ihr euch setzt in Erfüllung gehen.


Cali



Sonntag, 16. Dezember 2012

Von Strand zu Strand in Kolumbien



Wir kamen Montag um 4 Uhr in der 8 Millionen Metropole Bogota an. Da wir vorher schon ein Hostel für zwei Tage gebuchten hatten und unser Flug nach Santa Marta am Mittwoch ging, hatten wir also 2 Tage um die Stadt anzuschauen und unsere Reisepässe zu holen. Das Zentrum war nicht wirklich aufregend alles im allen gibt es auch nichts wirklich besonderes in der Hauptstadt Kolumbiens. Das schöne an Bogota ist das es überall Graffitis gibt. Die Szene dort ist sehr groß und so sieht man überall Kunstwerke an den Häuserwänden.Außerdem findet man Straßen in denen die Häuser Kunstwerke sind.

Wir lernten eine Deutsche kennen und zogen mit ihr etwas umher. Wir gingen auf den Aussichtspunkt der Stadt, doch es war leider etwas trüb und so hatte man keine Optimale Sicht über die Stadt. Am Nachmittag gaben wir uns noch mehr Kultur und gingen in das Goldmuseum. Es wurden über 30000 Ausstellungstücke gezeigt die bis zu 3000 Jahre in die Vergangenheit reichen. An diesem Tag hatten wir dann aber genug von Kultur und wollten auch das Nachtleben der Stadt kennen lernen. Doch da es Dienstag war, war nicht viel los und da wo was los war war es uns zu teuer. Generell hat uns Kolumbien überrascht, erstens ist es hier viel teuer als erwartet und zweitens sind hier mehr deutsche als wir in ganz Südamerika getroffen haben. Am Mittwoch konnten wir endlich unsere Reisepässe in der Deutschen Botschaft holen und waren so wieder komplett mit den wichtigsten Sachen ausgerüstet. Am Abend ging unser Flug nach Santa Marta an die Karibikküste. Wir landeten Abends gegen 11 bei angenehmen 27 Grad.

Santa Marta hat 600.0000 Einwohner doch da sich auch hier das leben auf das Zentrum beschränkt fällt es gar nicht auf das man in einer Großstadt ist dazu kommt natürlich noch die Gelassenheit der Leute. Da der Strand hier nicht wirklich überzeugte besuchten wir am Donnerstag das 5 km entfernte Tanganga, dort wurden wir fündig nach was wir suchten und zwar ein kleines Fischerdörfchen mit 3 Stränden an der Karibikküste. An diesem Abend fuhren wir zurück nach Santa Marta um am nächsten Tag mit Rucksäcken zu kommen und uns dort für ein paar Tage einzunisten. Naja wie ihr euch denken könnt blieben wir den ganzen Tag am Strand und ließen uns die Sonne auf unsere Bäuche scheinen.

Super WIB.....
 Am Abend lernten wir Renaldo kennen ein 50 Jähriger Einheimischer (aber fit wie 30) der interessiert war uns etwas vom leben in Tanganga zu zeigen und uns zum Fischen einlud. So fuhren wir am nächsten Tag mit dem Ruderboot raus um zu angeln. Die Ausbeute war nicht schlecht Wib holte 5 Fische raus und Renaldo auch noch mal 3. So war das Abendessen gesichert. Wir grillten die Fische am Abend  am Strand mit etwas Limette und Salzwasser, mega lecker. Ein andere Einheimscher fragte uns ob er den Grill benutzen konnte, klar logo. Als er wieder kam hatte er ein riesen Brocken Fleisch dabei, was die Brust eines Haies war.

Tanganga
Er schenkte uns die Hälfte und eines muss man sagen Hai ist echt lecker. Achso stimmt, Wib zog auch einen Hai raus aber leider noch ein Baby und so wurde er in die Freiheit entlassen. Am Sonntag wollten wir früh los um in den National Park Tayrona zu fahren. Einer der bekanntesten und schönsten in Kolumbien. Doch früh ist relativ wir haben uns natürlich schon dem Rhythmus hier angepasst und so haben wir es geschafft Nachmittags um 2 auszuchecken. Nach einer Stunde fahrt standen wir vor dem Eingang zum Nationalpark.
Doch da wir eh ein bis zweit Tage dort verbringen wollten war es nicht so
Nachtlager am Strand
schlimm das wir ankamen als es mehr oder weniger dunkel wurde. Doch wir wussten nicht da man vom Eingang   bis zum Tatsächlichen Strand 2.5 Stunden laufen musste. Als verbrachten wir die Nacht an einem Strandabschnitt in der Mitte der Strecke. Natürlich war es verboten, doch wir hatten Glück und uns hat niemand außer einem Eisverkäufer gesehen,  der meinte dass es  verboten, ihm aber egal sei :). Die Nacht war angenehmer als gedacht und wir versüßten sie uns mit einem kleinen Lagerfeuer. Durch die Sonne wird man einfach spätestens um 7 geweckt, doch es gibt einfach nichts schöneres als vom Rauschen der Wellen geweckt zu werden und um wach zu werden erst mal ins Meer zu springen. Gegen Mittag erreichten wir den ersten der drei Eigentlichen Badestrände.Es war einfach paradiesisch:Warmes klares Wasser, Palmen und gutes Wetter. Wir trafen dort zufällig einen Iren der mit uns den Treck auf Matchu Pitchu mitmachte. Zufälle gibts ;)
 Paradies Tayrona
Nationalpark Tayrona
Später liefen wir weiter zum nächsten Strand um dort den restlichen Tag zu verbringen. Da wir dieses mal nicht einfach so am Strand schlafen konnten weil zu viele Leute unterwegs waren wollten wir uns eine Hängematte nehmen. Doch leider waren wir mal wieder viel zu spät dran und bekamen gerade noch ein Zelt ohne Matratze für schlappe 10 Euro pro Person. Die Preise dort waren echt verrückt, deswegen fuhren wir am Montag zurück nach Santa Marta. Denn wir brauchten Geld und unsere Rucksäcke standen dort. Wir haben es außerdem geschafft eine Nacht im Hostel schwarz zu schlafen :). Deswegen ließen wir am nächsten Tag gleich wieder unsere Rucksäcke stehen und zogen an den nächsten Strand, Costena Beach.Vorher kauften wir uns noch 2 Fische die wir am Abend im Feuer grillen wollten.  Costena Beach ist ein 4 km langer Strandabschnitt, der bei Surfern sehr beliebt ist, da es relativ hohe Wellen gibt.
Costena Beach
Einer unsere 2 Fische
hmmm :)
 Wir hatten das Surfen ja schon in Peru aufgegeben also Stand Volleyball spielen, mit den Wellen kämpfen, Fisch grillen und Bier trinken auf dem Tagesplan. Die zwei Nächte verbrachten wir in Hängematten da die Sandflöhe es unmöglich machten am Strand zu schlafen und es die billigste alternative ist. Am Freitag fuhren wir noch an einen Wasserfall und danach zurück nach Santa Marta um nach einer Woche unsere Rucksäcke mal wieder zu schleppen denn wir fuhren am Abend nach Cartagena.
Die Busfahrt war für die anderen anwesenden kein Spaß. Da wir ca 1 Woche nur am Strand lebten und die gleichen klamotten anhatten rochen wir villeicht etwas unangenehm was den Kolumbianern natürlich sofort aufviel und uns darauf angesprochen haben. Naja kann passieren :). Gegen 11 Uhr hatten sie es dann überstanden als wir in Cartagena ausstiegen. Wir checkten für eine Nacht in einem überteuerten Hostel ein machten uns fertig und freuten uns auf das Nachtleben.Auf dem weg durch die Stadt wurden wir gleich einmal von 3 Polizisten begrüßt, die uns    einmal komplett durchsuchten aber natürlich nichts gefunden haben.
Cartagena
Wir starteten in einem Salsa Club und bewunderten auf das neue wie unglaublich gut die Leute hier tanzen können. Später gingen wir in einen Elektro Club mit guter Musik aber zu teuren Preisen (5 € pro Bier). Am Samstag morgen suchten wir uns eine billigere Behausung die wir mehr oder weniger auch fanden. Also zogen wir um und schauten uns die Altstadt an. So wie die meisten Städte hier, hat Cartagena auch eine Wunderschöne Altstadt mit komplett erhaltener Stadtmauer.Überall kann man Früchte, Säfte oder andere Lecker Sachen kaufen. Am Nachmittag hab ich begonnen Wib s Frisur mal wieder zu ändern :).  Am Samstag Abend gingen wir auf eine Party gleich um die Ecke. Irgentwie Vergleichbar mit der Partyblick party bei uns. Viele leute aber irgentwie schlechte Musik. Nach dem durchfeierten Wochenende wurde heut erst einmal ausgeschlafen :)









Montag, 3. Dezember 2012

Surfen tun dann mal lieber die Anderen


Fischer mit ihren Traditionellen Booten 
Ich kann genau daran anknüpfen wo ich im letzten Blog aufgehört habe.Unsere Aktivität beschränkte sich die restlichen Tage weiterhin auf Strand. Doch wir versuchten uns als Surfer. Am Dienstag nahmen wir eine Surf Stunde. Wir bekamen Überdimensionale Surfbretter die bestimmt 3,5 Meter lang waren und fast einen Meter breit. Also raus auf das Wasser. Unsere Surflehrer hielt uns und schob uns in die Wellen rein, dann hieß es 1 2 3 und aufstehen. Nach der 2 Welle klappte es eigentlich schon ganz gut doch mit den Longboards war das auch nicht die große Kunst. Viel anstrengender war da schon das Paddeln gegen die Wellen. Kein Wunder das alle Surfer aussehen wie Bodybuilder, wir waren auf jedenfall nach einer Stunde komplett am Ende und erholten uns erst mal am Strand. Am nächsten Tag liehen wir uns noch einmal Board s aus, diesmal etwas kleiner und dadurch gleich viel schwieriger. Keiner hat eine Welle gestanden da uns einfach die Kraft fehlte schnell genug zu Paddeln bzw erst einmal aus der Brandung heraus zukommen. Wib hatte das Pech das er in einen Seeigel getreten ist und erst einmal 2 Tage außer Gefecht gesetzt war. Somit beschlossen wir das Surfen nicht unser Sport ist.

Da Jonglierten wir lieber am Strand. Phil macht das ja schon länger und ich habe gerade angefangen. Wir lernten ein paar Argentinier kennen, diese gehen auch auf die Straße und Jonglieren dort um etwas Geld zu verdienen. Sie fragten uns ob wir nicht Lust hätten mitzugehen. Geld können wir immer brauchen als fuhren wir am nächsten Tag nach Trujillo. Wir stellten uns an eine Ampel und als die auf rot schaltete sprangen wir auf die Straße und Jonglierten einfach los. Wir hatten Spaß, die Leute in den Autos hatten Spaß und so hatten wir nach 1,5 Stunden etwas mehr als 20 Soles zusammen. Klar nicht die Welt aber besser als nichts. Mal schauen wenn ich noch etwas besser werde, werden wir uns in Kolumbien etwas Taschengeld verdienen. Am Donnerstag Abend fuhren wir dann wieder zurück nach Lima. Vorher wurde Wib von unserem Surflehrer noch operiert, er zog ihm 7 Stacheln aus dem Fuß und so konnte er auch wieder einigermaßen gut laufen.
glückliche Jongleure :)
Freitag morgen kamen wir wieder in Lima an. Wir haben ein großartiges Hostel gefunden, eine alte Spanische Villa. Mit 2 Küchen, Riesen Aufenthaltsraum und Garten und das mitten im Lima. Wir hatten für Lima absolut nichts geplant außer am Wochenende eben Feiern zu gehen. Das taten wir dann auch :). Am Samstag war in Lima der Jährliche Zombie lauf. An diesem Event nehmen vor allem Junge Leute teil, sie schminken und Verkleiden sich und laufen dann eine bestimmte Route. Die ganze Sache ist für einen Wohltätigen Zweck. Ich hab mir zwar die die Geschminkten Gesichter und Kostüme angeschaut aber für den Lauf war ich einfach zu fertig vom Vortag.
Am Sonntag wollten wir eigentlich auf den Weihnachtsmarkt in Lima gehen doch der Samstag Abend wurde länger als gedacht und so blieben wir den letzten Tag in Peru in unserem Hostel.








Huanchaco









Sonntag, 25. November 2012

einmal Urlaub am Strand bitte !



Huacachina














Wir kamen Dienstag Mittag in der kleinen Oase Huacachina an. Da wir uns jetzt wieder fast auf Meereshöhe
bewegen ist es schön heiß und so wurde mal wieder als erstes der Pool näher betrachtet. Das kleine Dörfchen besteht nur aus einer Ringstraße und hat ungefähr 200 Einwohner, wobei ich nicht weiß ob da die Touristen mitgezählt sind. Da sie umgeben von Sanddünen ist, ist es der perfekte Platz zum Sandboarden. Doch dies verschoben wir auf den nächsten Tag wir erkundeten etwas das Dorf, das innerhalb einer halben Stunde passiert war und machten Urlaub am  Pool. Am nächsten Tag liehen wir uns dann die Board s aus. Wir nahmen natürlich die billig Version und so waren unsere Board s Holzbretter im Gegensatz zu Snowboards aber halb so wild
Haus Schildkröte
Da wir am Vortag schon einmal die Düne hoch gelaufen sind wussten wir wie anstrengend es war und das wir das nicht oft machen werden. Wir wollten eigentlich Vormittag fahren da es noch nicht so heiß ist doch als wir auf der Düne ankamen war es genau 12 Uhr und wir total K.O. Jeder von uns kam mehr oder weniger gut runter, es ist vergleichbar mit richtigem Snowboarden. Doch da es so heiß war und so anstrengend hochzulaufen fuhren wir nur 3 oder 4 mal runter. Nach einer runde Entspannung am Pool fuhren wir am Abend weiter nach Lima.
Sieht besser aus als es war ;)



fail
Wir wollten eigentlich gleich weiter nach Trujillo aber da wir Nachts gegen 2 in Lima ankamen blieben wir ein Tag in Lima.Ich konnte endlich meine Kreditkarte in der Botschaft holen und dort hatten wir seit langem wieder das ersehnte Meer. Wir schliefen in Miraflores einer der "schönen Stadtteile" von Lima. Es ist der Teil für Touristen und Reiche. Doch es gibt eigentlich nichts besonderes in Lima zu sehen. Es ist eine Millionenmetropole und das Meer wahrscheinlich das schönste daran. Gegen Abend wollten wir weiter nach Trujillo bzw Huanchaco fahren. Doch es waren alle Busse voll, so etwas hatten wir bis jetzt noch nie gehabt und wir dachten wir mussten noch eine Nacht bleiben. Doch wir hatten Glück und bekamen einen Tipp das es ein weiteres Terminal weiter außerhalb gibt an dem man eigentlich immer ein Platz bekommt und die Busse die Hälfte billiger sind. So sind wir doch noch weiter gekommen und kamen am Samstag morgen in Trujillo an. Doch wir wollten an den Strand zum Surfen und so fuhren wir noch eine halbe Stunde nach Huanchaco. Hier konnten wir ein paar Tage Strand Urlaub machen :P . Also beschränkte sich unsere Aktivität für den Tag auf Strand. Wir kamen mit einem Lokal ins Gespräch der Deutsch konnte und tranken mit ihm ein paar Bier.

An den Mauern von Chan Chan
Am nächsten Tag wollten wir uns mit ihm treffen um nach Chan Chan zu gehen. Doch irgendwie haben wir ihn nicht gefunden bzw vielleicht auch nicht am richtigen Treffpunkt gewartet deshalb besuchten wir Chan Chan auf eigene Faust. Es war damals (1300 n.C.) die größte Stadt der Welt. Sie wurde von den Mayas gebaut. Heute erkennt man nur noch Fundamente und Mauern. Doch man erkennt auf jedenfall die rießen Ausmaße die die Stadt gehabt haben muss. Wie ihr lesen könnt sind wir in den letzten Tagen viel Bus gefahren um genau zu sein 26 Stunden. Zum Surfen sind wir auch noch nicht gekommen doch das werden wir Morgen in Angriff nehmen. Wir werden hier noch bis Donnerstag Urlaub machen und dann geht es wieder zurück nach Lima.
nach dem Sandboarden