Freitag, 26. Oktober 2012

Loko La Paz

Sucre

Hallo Liebe Leute dieses mal wird aus einem ein Wochenbericht ein zwei Wochenbericht da uns wieder mal das Bolivianische Internet einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und eine spontane 3 Tages Jeep Tour aber dazu später.

So wie jeden ersten Tag in einer neuen Stadt machten wir erst mal eine kurze Stadttour. Sucre ist auf unserer Reise die schönste Stadt die wir gesehen haben. Auch weiße Stadt genannt da die meisten alten Kolonialbauten weiß gestrichen sind  liegt sie in einem Tal umgeben von Bergen so wie in jedem Tal halt XD. Wir hatten viele Ideen was wir machen könnten. Wir wollten ein paar Spanisch Stunden nehmen, haben uns überlegt zu heißen  Quellen zu fahren oder die Dinosaurier Fußabdrücke aus der nähe anzuschauen.Doch als aller erstes schauten wir wo es etwas zu essen gab und es gab überall billiges und gutes Essen. Wir haben die 4 Tage so viel Geld für Essen ausgegeben unglaublich. Als wir einen Flyer in einem Restaurant sahen ,wurde unser Plan was wir hier machen wollten, über den Haufen geworfen. Motorrad Tour in den Anden war angesagt. Dienstag morgen wurden wir abgeholt. Ich fuhr auf einer Honda 250 ccm und Wib fuhr 450 ccm Quad. Wir fuhren 3 Stunden über Serpentinen Staub Schotter Wege. Manchmal kreuzte eine Schaf Herde oder ein paar Esel die Straße. Die Schafe gingen wenigstens aus dem Weg im Gegensatz zu den Eseln. Leider war die Zeit natürlich viel zu schnell rum und so kamen wir staubig und happy gegen Mittag wieder zurück. Perfekte Zeit zum essen. :) Später am Tag gingen wir in die Stadt und trafen eine Nordkoreanerin aus Deutschland die uns erst mal zum Kaffee einlud. Ziemlich verrückte Frau aber der Kaffee war gut und umsonst.

Wir mit TNT O_o

So zurück zu unseren Punkten die wir machen wollten.Die hatten sich erledigt. Denn irgendwie haben wir nichts mehr auf die Reihe bekommen. Bzw wir hatten mal wieder kein Geld da wir auf die Überweisung auf Wibs Karte warteten also war Sparmodus angesagt. Wir hatten zum Schluss nur noch 4 Bolivianos( 50 Cent) also wir in den Bus nach Potosi gestiegen sind.
Potosi ist eine Silbermine im wahrsten Sinne des Wortes. Dort wird Silber in den Mienen abgebaut. Das Silber in den Mienen war für den einen ein Segen doch für die meisten Arbeiter ein Fluch. In der Geschichte des Silberabbaus starben Tausende Arbeiter durch Erschöpfung oder durch Unfälle. Heute kann man die Mienen besichtigen. Sie sind nicht für Touristen umgebaut und es wird immer noch Silber abgebaut. Dies wurde uns hautnah gezeigt als wir Samstag morgen zur Mienen Tour abgeholt wurden. Als erstes bekamen wir unsere Ausrüstung danach ging es auf den "Miners market" ,dort kaufte man kleine Geschenke für die Minenarbeiter Wasser, Cocablätter oder TNT. Ihr habt richtig gelesen in Potosi kann man legal Dynamit für 3 Euro kaufen. Wir haben es uns stark überlegt aber sind doch zu dem Entschluss gekommen das TNT in unseren Händen kein gutes Ende nehmen kann.
so krochen wir durch die Miene 
In der Miene angekommen konnten wir uns langsam ein Bild von den Arbeitsbedingungen machen. Es war eng staubig und verdammt heiß. Als wir weiter ins Innere kamen konnten wir nur noch auf allen vieren oder robbend weiter kommen. Oh Mann die Konstruktion, die die Wände halten sollten sah wirklich nicht vertrauenserweckend aus. Viele Balken waren gebrochen, Steine vielen herunter oder man wurde fast von den Mienen Arbeiter überfahren. Aber es war wirklich interresant zu sehen unter was für Bedingungen der Silberschmuck den wir alle kaufen hergestellt wird.


Ich hab ihn am Hacken :)
Am nächsten Tag fuhren wir mit 4 anderen aus unserem Hostel nach Uyuni. Eine Deutsche, Ein Pärchen aus Manchester und Tareck unser Ägyptischer Kumpel.
Eigentlich wollten Wib und ich auf eigene Faust in die Salzwüste schauen. Doch wir wurden mehr oder weniger überredet eine 3 Tages Jeep Tour mitzumachen. Gott sei dank. Es war einfach überragend.
Wir fuhren Sonntag morgen los. Die erste Stadion war die Salzwüste von Uyuni. Mit seinen 10.000 km^2 ist es der größte Salzsee der Welt.  Abgesehen von der Schönheit des weißen nichts um einen herrum kann man dort sehr lustige Bilder machen.
Er raucht sie alle in der Pfeife 
Weiter ging es zu einer Kakteen Insel mitten in der Salzwüste. Die komplette Insel ist von 4 bis 6 Meter hohen Kakteen überseht. Gegen Abend fuhren wir in unsere Unterkunft. Die Häuser waren aus Salzsteinen gebaut der Boden in den Zimmern bestand ebenso aus Salz. Der nächste Tag begann früh, um halb 8 fuhren weiter zum Vulkan Ollague. So ruhig und heiß der erste Tag durch die Salzwüste war, so robust und kalt ging es am zweiten Tag weiter. Denn jetzt musste unser Lexus Jeep zeigen was er konnte . Die erste Stopp war am Vulkan Ollague. Er ist immer noch aktiv und man kann etwas Rauch sehen.
Kakteen Insel 

Außerdem war es verdammt kalt, denn wir bewegten uns zwischen 4500 und 5000 Metern. Wir hatten natürlich nicht damit gerechnet und waren mit Flip Flops und T-shirt unterwegs. Doch der Ausblick entschädigte natürlich alles, auch wenn wir meistens froh waren schnell wieder in unseren Jeep zu kommen. Als nächstes hielten wir am Lake Canapa. Wie gesagt wir fuhren durch die Anden und auf ein mal sahen wir einen Riesen See mit Hunderten Flamingos darauf. Doch das allerbeste war die Laguna Colorade. Wie man vermuten kann ist das Wasser farbig. Es hat eine Blutroten glanz. Das war das unglaublichste was wir je gesehen hab. Die Algen und der hohe Mineralstoffgehalt gibt dem Wasser seine Rote Farbe.
Unsere zweite Nacht verbrachten wir in einer einfachen ziemlich kalten Unterkunft. Zum Glück hatten wir mitgedacht und uns zusammen 2 Flaschen Rum für die Kälte mitgenommen.

 Punkt halb 9 wurde der Strom abgestellt. Was aber nicht weiter schlimm war denn wir mussten am nächsten morgen um 5 aufstehen. Denn heute mussten wir den ganzen Weg wieder zurückfahren. Doch vorher  gingen wir noch in eine heißen Quelle baden. Außentemperatur lag bei ungefähr 10° doch das Wasser hatte angenehme 30 C°. Wir wollten gar nicht mehr raus. Doch leider hatten wir noch einen langen Nachhauseweg vor uns.
Wir fuhren ca 10 Stunden zurück. Doch wir hatten mehr Platz im Auto da 2 von uns von San Pedro weiter nach Chile gefahren sind.
Wir kamen gegen 17 Uhr in Uyuni an und fuhren 3 Stunden später gleich weiter nach La Paz. Die Fahrt dauerte noch einmal 12 stunden. Doch sie fühlte sich noch schlimmer an wie die Fahrt im Jeep. Denn es waren ca die gleichen Straßen, doch da wir ziehmlich fertig von der Tour waren  schliefen wir die meiste Zeit.

Mount Everest ich komme 
So da standen wir nun früh morgens in La Paz. Uns wurde vorher schon viel über die Stadt erzählt,wie verrückt und abgedreht sie ist.  Das wollten wir natürlich rausfinden. Wir checkten in unserem Hostel ein und gingen erst einmal auf Stadterkundung. Das erste was uns auffiel war, dass die ganze Stadt nur aus Taxis und Bussen besteht.
Wie in jeder Großstadt in Bolivien gibt es natürlich Märkte. Doch in La Paz ist La Paz der Markt. Es gibt so gut wie keine Straße in der nichts verkauft wird. Das besondere hier ist, dass es den whiches market (Hexen Markt) gibt. Das ist ein Block an den Frauen alles erdenkliche an Kräutern, Pulvern, Figuren, besonderes Holz und Lamas verkaufen. Die Lamas sind nur leider Tot und es sind meist ungeborene. Manche von ihnen haben schon Fell. Sie sollen Glück bringen oder so. Naja sieht aufjedenfall ziemlich heftig aus wenn da so n Bündel Lama Babys hängt.
Sonst ist La Paz verdammt anstrengend zu besichtigen. Die Stadt ist in einem Tal gebaut und von da her geht es entweder auf oder ab. Da sie auch auf 3900 Metern liegt, glaubt man nach dem 2 stock einen Marathon gelaufen zu sein. Doch die Einwohner haben ein gutes Mittel dagegen, langsam laufen, Coca kauen und das tun wir auch :).
Was uns auch sehr entgegenkommt ist das noch billigere Essen hier. Man bekommt sein Mittagessen Mit Suppe Hauptgang und manchmal Nachtisch für 50 Cent bis 1 Euro.
Wir stellten uns letztens auf eine Waage und Wib hat zugelegt. Ich glaube er ist der erste Weltreisende der mit mehr Gewicht zurück kommt.Wir Haben in La Paz eigentlich nicht viel vor außer die Stadt zu genießen.Aber einen Punkt haben wir auf unserer Liste,die Todesstraße. Einer der gefährlichsten Straßen der Welt. Mittlerweile ist sie für Autos gesperrt. Doch man kann die 61 km mit dem Mountainbike fahren. Es geht von 5200 Metern in 6 Stunden auf 1300 Metern runter das kann nur Spaß machen aber dazu nächste Woche und ich hoffe diesmal wieder Pünktlich. Mal schauen ob das Internet in Peru besser ist.










Mittwoch, 17. Oktober 2012

Ab nach Espejillos

Wir kamen früh in Santa Cruz an und hatten den ganzen Tag Zeit um nichts zu tun.Ganz so auch wieder nicht, da wir noch nicht wirklich wussten was wir machen sollten, waren wir erst einmal damit beschäftigt, Infos zu bekommen was man hier überhaupt tun kann. Wir wurden fündig und beschlossen unser 1te kleine Trekkingtour zu starten. Wir wollten am nächsten Tag in den Nationalpark Amboro. Dort gibt es einen Ort namens Espijillos an diesem laufen über ein Wasserfall 22 Natürliche Schwimmbecken zusammen. Laut Angabe kann man den Weg nur in der Trockenzeit begehen da man mehrmals einen Fluss durchqueren muss. Also wollten wir alles einkaufen was wir brauchten. In Santa Cruz gibt es nur sehr wenige Supermärkte bzw weit ausserhalb. Diese werden aber durch riesige Märkte ersetzt. Die größten sind 2-4 Blocks groß. Dort kann man alles kaufen was das Herz begehert. Ich finde es etwas schade ist das alles nach Straßen sortiert ist. In einer Straße gibt es nur Handy s oder Zubehör, in der anderen gibt es nur Kinderklamotten oder nur Hygieneartikel. Sieht man den ersten Stand hat man die ganze Straße gesehen.
Zurück im Hostel angekommen gab es erst mal eine Kleinigkeit zu essen und ein Sprung in den Pool (hatte ca 34 Grad :-P ). Wir packten alles aus was wir nicht brauchten um dies im Hostel zu lassen. 
Am nächsten Morgen starteten wir voll motiviert früh Morgens nach San Jose. Meine erste Aktion der Tour war erst einmal aus dem Bus zu fallen. Es ist schon schwer ohne Backpack aus nem kleinen vollgestopften Bus zu kommen aber mit, Katastrophe. Von dort aus ging es mit kleinem Umweg an den Rio Pirai. Den wir durchqueren mussten. Dies war nicht das große Hindernis da es schon länger nicht geregnet hatte.

Nach Erfolgreicher Flussüberquerung mussten wir nur noch einer Straße folgen. Gott sei dank ihr kennt ja unseren Orientierungssinn. Es zogen sich kleine Hütten und Bauernhöfe die Straße entlang, manche von diesen verkauften Getränke, aber nicht aus der Flasche oder Dose sondern aus der Plastiktüte.
Nach der ersten Stunde dachten wir, sterben zu müssen. Es hatte über 30 Grad und wir liefen großteils in der Prallen Sonne Berg auf und Berg ab. Der Ausblick über den Nationalpark entschädigte natürlich einiges.  Nach 2 Stunden kam endlich ein Abschnitt des Flusses der etwas Wasser hatte ein Segen. Das fanden nicht nur wir sondern auch ein Schwein das uns zum Flüsschen folgte. Außer dem Schwein sahen wir ein paar Eidechsen, Leguane und eine kleine Baby Schlange.



Nach 3,5 Stunden erreichten wir 
endlich Espejillos. Dieser Spot war aufjedenfall alle Mühe wert. 
Die Pools hatten klares Wasser das man gar nicht wusste in welchen man  erstes springen wollte. 
Wir verbrachten den Tag mit Essen, Sonnen, Wein trinken und Angeln (und wir haben wieder was gefangen XD ). Gegen Abend schlugen wir unser Zelt auf und kochten über einem kleinen Feuer unsere Nudeln. 

Da es so heiß war beschlossen wir die äußere Hülle des Zeltes wegzulassen. Sollte sich als Fehler heraus stellen. In der Nacht fing es an zu Gewittern und zu schütten was nur runterging. Also mussten wir schnell irgendwie die Regenfolie aufs Zelt bekommen. Hat nicht wirklich funktioniert. Denn das Wasser lief unaufhörlich in unser Zelt. Wib flüchtete und schliefen draußen unter einer Hütte. Ich suchte mir das letzte trockene Eck im Zelt und "schlief" dort. 
Am nächsten Morgen hat sich am Wetter nichts geändert. Das erste was uns beiden einfiel war das im Reiseführer stand nach schweren Regenfällen kann es sein das man den Fluss nicht mehr passieren kann. Aber wir waren ja noch 3,5 Stunden von diesem Problem entfernt. Die Straße verwandelte sich in ein Matsch Grube. Nach dem jeder von uns zusätzliche 4 kg Schlamm an seinen Schuhen hatte gingen wir Barfuss den restlichen Weg. Der Regen hörte auch langsam auf und so war es dann doch ein ganz angenehmer Weg zu laufen. Der Fluss den wir am Tag vorher durchquert hatten war nun ca 3 mal so breit und fast hüfthoch tief. Doch wir kamen durch ohne rein zufallen. 

Da wir beschlossen das die Tour anstrengend genug war verlief die Restliche Woche in Santa Cruz eher "ruhig". Wir wollten mal wieder Feiern gehen und da war Santa Cruz genau die Richtige Stadt.
Die Leute hier sind unglaublich freundlich und teilen alles. Wir bekamen für den nächsten Tag Einladungen uns zu treffen und hatten Telefonnummern auf unserer Karte stehen die wir anrufen sollten. Wir taten keines von beiden da wir die Namen und Straßen am nächsten Tag schon wieder vergessen hatten. Aber wir trafen alle Leute am nächsten Tag in einem anderen Club wieder und hatten noch einmal ein guten Abend zur elektronischen Musik.
Am Samstag ging unser Bus nach Sucre die Hauptstadt von Bolivien diese liegt auf 2700 Metern Höhe. Es sind ungefähr 600 km die wir sonst in andern Ländern in 6-7 Stunden zurücklegten. Aber hier sollte die Fahrt 16 Stunden gehen. Heute, Sonntag, wissen wir auch warum. Unser Bus war nicht gerade komfortabel bzw eigentlich ein ganz normaler Bus. Die Straße die wir 13 von 16 Stunden fuhren war eher ein Schlaglochfeld. Obwohl es Nachts war, die Straße ziemlich eng und es teilweise 100 Meter in die Tiefe ging überholte unser Bus dennoch LKW s oder andere Sachen die zu langsam waren.Sehr Abenteuerliche fahrt :).
Aber wir sind im Wunderschönen Sucre mehr oder weniger gut angekommen denn ich bin zum zweiten mal in der Woche aus dem Buss gefallen. Nun wächst mir gerade ein drittes knie :)
Grüße nach Hause 





Montag, 8. Oktober 2012

Auf dem Rio Paraguay


Arrrrr... Ahoi Landratten 
Logbuch Tag 1
die See war Rau die Wasservorräte gingen langsam zur neige genauso wie die Motivation der Besatzung es stand uns eine Meuterei bevor und wir waren mittendrin .......
Naja so extrem war es dann doch nicht aber wie ihr lesen könnt haben wir unsern Bootstrip geschafft.
Wir kamen Dienstag morgen in Conception an und fuhren stilgerecht mit der Pferdekutsche zum Hafen. Dort angekommen sahen wir schon wie das Boot fleißig beladen wurde mit allem was ihr euch nur Vorstellen könnt.Angefangen von Obst Kosmetik Zement Schränke Motorräder....
Wir hatten,wie immer, Glück und bekamen ein Ticket und eine 2 Mann Schlafkabine was sich später
als 6er im Lotto rausstellen sollte. Wir legten gegen 11 Uhr Vormittags ab.

Zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns auf keinem Schiff mehr sonder auf einer schwimmenden Sauna. Diese Schwimmende Saune war des weiteren so überfüllt mit verschiedenen Gütern und Menschen das ein Besuch auf dem Vorderdeck bzw Frischluft ein ding der Unmöglichkeit war und dort hätten wir schlafen sollen. Also taten wir das einzige was man tun konnte Schwitzen, lesen und mehr schwitzen.

Deck 

Nachts fing es an zu Regnen als wir dies merkten
streckten wir alle Körperteile aus dem Fenster um so viel von dem Kühlen Nass Abzugbekommen wie nur möglich.
Am nächsten Tag regnete es weiter,doch es regnete nicht nur außerhalb von unserm Boot sondern auch im Boot bzw in unserer Kabine. Wir waren also beschäftigt unsere Kajüte einigermaßen trocken zuhalten.
Das Boot legte immer mal wieder an kleinen Dörfern oder Farmen an um Proviant ab zu laden. Die Menschen freuten sich wie wenn Weihnachten wäre als sie das Boot sahen, denn für manche Dörfer ist dies die einzige Möglichkeit an Nahrungsmittel und sonstigen Sachen zu kommen.
Es war wirklich aufregend zu sehen was für ein einfaches leben man führen kann nur mit einem Bretterveschlag als Haus, ein paar Tiere und vielen Kindern. So saßen wir weiter da auf unserem Boot und tuckerten langsam, sehr langsam den Rio Paraguay
hinauf. Am Fenster lief ein nicht endender Film von National Geographic.
Die Natur, die Landschaft war immer wieder faszinierend anzuschauen. An Palmen Wäldern, Laubwäldern
oder einfach an Grassteppe zog unser Boot vorbei. Am 2 Tag wurde das Boot langsam leerer.
Wir kauften uns vorher in einem Supermarkt eine Billige Angelausrüstung und Wib hat eine neue Leidenschaft entdeckt. Auch wenn der Fisch blind gewesen war oder dumm wir haben ihn gefangen
Stolzer Fischfänger 
und uns gefreut wie Schneekönige da keiner von uns jemals in seinem Leben einen Fisch gefangen hat. Aber da er so madig und klein aussah haben wir ihn natürlich wieder freigelassen was hätten wir auch damit machen sollen.
So zogen die 3 Tage schneller an uns vorbei also wir dachten und schon kamen wir Freitag Nachmittag
in Bahia Negra an. Dies war die Endstation, von dort aus mussten wir mit einem kleinen Motorboot weiter nach Puerto Busch und von dort aus dann mit einem Bus nach Puerto Suarez, so stand es in unserem Reiseführer.
Also erst mal jemand suchen der da ein Plan hatte, wir fanden auch jemand der uns alles klar machte.
Wir verstanden zwar nur minimal von dem was er uns erklärte aber der Daumen hoch sagte uns
das es schon passen würde. Also fuhren wir am Nächsten Tag 1 Stunde in einem klapprigen Motorboot
nach Puerto Busch. Dies stellte sich aber nicht als Stadt heraus, wie wir angenommen hatten,
sondern einfach nur als ein Grenzgebäude. Von dort aus fuhren wir auch nicht mit dem Bus weiter wie wir halt dachten sondern wurden mit einem Jeep abgeholt was er uns bestimmt gesagt hat wir aber nicht verstanden hatten. Aber egal also ging es mit dem Jeep durch das Outback von Paragay weiter. Es war einfach ein Riesen Spaß 3 Stunden fuhren wir eine Schotter Schlamm Straße.
Wir lasen vorher das das Gebiet für sein Vogelreichtum bekannt war. Nun wussten wir auch
warum es waren Riesen schwärme von Fischreiher Störchen und vielen anderen Vogelgetier außerdem
sahen wir einen Aligator und ein paar Hirschkühe. Klingt eigentlich nicht aufregend doch wenn
man diese Tiere in freier Wildbahn sieht ist das was ganz anderes. Unser Fahrer stellte sich
als Rennfahrer heraus und so flogen wir im Jeep hin, her, auf und ab und hatten mega Spaß dabei. Staubig kamen wir in Puerto Suarez an, dort brauchten wir noch einen Einreisestempel. Das Grenzhaus hatte natürlich zu und so mussten wir eine Nacht in Puerto Busch verbringen. Am nächsten Tag gingen wir dann an die Grenze für den Stempel, wir wussten das es bestimmt Probleme gibt da unsere Vorläufiger Reisepass komplett leer war wir hatten keinen Einrestempel von Paraguay auch keinen Ausreisestempel ich glaube das wir auch noch offiziell irgendwie in Brasilien und Paraguay gleichzeitig sind. Naja aber mit Geld geht natürlich alles und so musste jeder 30 Euro zahlen was sich für euch vielleicht nicht viel anhört abert hier echt viel Geld ist, damit kann mann eine Woche leben. Denn ein Normales Essen kostet ca 1 Euro eine große Cola 2-3 Liter 1,20 und unser Hotel kostete 3,50 pro Person.
Am darauf folgenden Tag wollten wir nach Santa Cruz fahren wir checkten gegen 12 Uhr aus und gingen ans Busterminal. Dort sahen wir das der Bus erst um 19 :30 fährt... toll  sind ja nur 7,5 Stunden zu überbrücken.

Also suchten wir uns die erst beste Bar. Wir saßen nicht lang alleine als sich der erste Bolivianer zu uns setzte, wir versuchten uns irgententwie zu verständigen er sprach über Gott und die Welt (hatte auch schon ordentlich getrunken) und wir hörten halt zu . Also tranken wir Bier spielten Backgammon und Billard. Als sich herum sprach das da zwei Ausländer sind kamen mehr Leute vorbei nur um uns anzuschauen. Besonders Wib mit seinen blonden Haaren fällt total auf, ein Junge fragte ihn ob er sich die Haare gefärbt hat oder warum die so Hell sind. So fuhren wir dann Sonntag Abend nach Santa Cruz was wir da machen wissen wir noch nicht aber das ergibt sich dann schon..
Sonnige Grüße aus Bolivien :)



Montag, 1. Oktober 2012

Shit happens in Paraguay

Sonnige Grüße aus Paraguay :)


Am nächsten Tag ging es eigentlich um 12 Uhr nach Asuncion doch wir mussten schon um 10 aus
dem Hotel raus was wir, natürlich bei dem Ticketkauf, nicht bedacht hatten und so standen wir kurz nach 10 an der Busstation und konnten zum Glück mit dem Bus um 10:10 fahren. Es wurde uns wieder klar Zufälle sind des Backpackers beste Freunde !!!!!!!!! In Asuncion angekommen sind wir gleich in den nächsten Bus nach San Bernadino, wo wir an einem See zelten wollten, doch leider 30 km am Ziel vorbeischossen weil wir nicht ausgestiegen sind.Das Bus fahren hier ist sehr Kaotisch. Es gibt keine Busstationen bzw nur sehr wenige. Mann muss die Busse einzeln anhalten bzw sagen Klingeln wo man raus will bzw
einfach aus dem Bus springen. Dazu kommt das die Busse meistens viel zu überfüllt sind aber sich meistens immer noch 1 oder 2  Süßigkeiten Verkäufer durchdrücken und alle Busfahrer ehemalige Rennfahrer sind bzw so fahren.
Wir blieben Übernacht in Caalcupe schönes kleines Dörfchen mehr aber auch nicht. :)
Am nächsten Morgen wurde dann der 2 Anlauf gestartet um nach San Bernadino zu kommen.
wir fanden den See, doch waren ca 8 km von dem Campingplatz entfernt .Ein netter Typ
See San Bernadino
rief uns ein Taxi mit dem wir dann direkt ans Hostel Meditearana kamen. Wir waren die einzigen Gäste neben 1000 Fliegen. Es waren Millionen Fliegen auf der Wiese mit jedem Schritt wurden es mehr. Die Anlage war an und für sich richtig  schön große Wiese schöner See davor, wir hatten einen tollen Bungalow/bar/irgendwas,es gab einen Pool leider ohne Wasser, aber diese Fliegen haben
einen um jeden Verstand gebracht.
Als wir etwas zu essen für den Abend und den nächsten morgen kaufen wollten, war erst mal Wandertag angesagt. Denn wir waren ca 4 km vom Centrum entfernt. Unser kostbares Brot für den nächsten Tag wurde von Mäusen gefressen. Also kein Frühstück, aber zum Glück gibt es in allen Bussen hier gute Frauen die durchlaufen und chipa verkaufen, eine Art Bagel nur fester für 20 Cent das Stück. Also wurde aus 2-3 Tagen Zelten nur einer. Denn wir beschlossen dann gleich wieder nach Asuncion zu fahren und von dort aus nach Conseption. Kaum in Asuncion angekommen saßen wir schon wieder im nächsten Bus nach
Conception. Wir wollten mit einem Boot von Conception nach Bolivien fahren.
Fliegenhaus San Bernadino ^^


Der Trip würde ungefähr 4-6 Tage dauern und war genau das was wir machen wollten. Da gab es nur ein Problem kurz vor Conseption fragte mich Wib ob ich seinen Rucksack hatte, hatte ich natürlich nicht. Wir durchquerten den ganzen Bus doch kein Rucksack.
Wib meinte das die Frau vor uns den Rucksack mitgenommen hat.
Mega mega maga Scheiße denn in diesem Rucksack waren unsere Reisepässe meine Kreditkarte Tagebuch Mp3 Player unsere Wörterbücher .....................
So hatten wir uns die Ankunft in Conception nicht Vorgestellt, doch was soll man machen. Also verbrachten wir eine Nacht in Conseption und fuhren am nächsten morgen, na wohin, nach Asuncuion zurück. Denn dort war die Deutsche Botschaft zu der wir mussten um einen neuen Reisepass zu bekommen. Achso die Fahrt einfach von Asuncion nach conception dauert ungefähr 6 Stunden.
Solang wir in Paraguay sind sitzen wir mehr im Bus also irgendwo anders :)....
Am Mittwoch Abend kamen wir dann wieder hier an. Wir bezogen erst mal unser Hostel und beschlossen am nächsten Tag an die Botschaft
zu gehen.Unser Hostel war total nobel und Sauber. Es ist auch das einzige hier in Asuncuion. :)
Die Botschaft machte um halb 2 Nachmittags auf und hatte bis halb 5 offen. Dachten wir zumindest. Also hatten wir Zeit neue Passfotos machen zu lassen und zur Botschaft zu fahren. Also wir es dann geschafft hatten den richtigen Bus zu nehmen und wir um 15:02 vor der der Deutschen Botschaft standen sahen wir das Schild:"Öffnungszeiten 13:30-15:00". Hatten wir doch schonmal in Brasilien. ;)
Also mussten wir am nächsten Tag von 8-11 hin.Die Zeit bis dahin verbrachten wir mit Stadterkunden, versuchen nicht überfahren zu werden und Busfahrten heil zu überstehen.
Höllenbusse
Asuncion ist sonst nicht wirklich aufregend bzw ist nichts los. Es gibt ein paar Museen, 2 -3 kleine Parks.
Sonst ist die Hauptstadt von Paraguay eher hässlich schmutzig und langweilig.
Freitag morgen konnten wir endlich los zur Botschaft um alles neu zu beantragen. Ja scheiße war es. Die Passbilder waren falsch diese konnte man nur für den Vorläufigen benutzen. Also mussten wir noch einmal zum Fotoheini um die Bilder zu ändern und da die Botschaft nur bis 11 Uhr aufhatte konnten wir erst am Montag dort hin. Also weitere 3 Tage im Langweiligen Asuncion.
Die Zeit vertrieben wir uns mit kochen, Postkarten suchen (absoluter Fehlerfolg), Filme schauen und unser Spanisch zu verbessern(auch eher Misserfolglich).Aber alles in allem ist es auch nicht so schlimm denn wir haben ja eh nix zu tun
Unser nächstes Problem bestand daraus, dass wir am Dienstag morgen um 10 Uhr versuchen wollten doch noch den Trip nach Bolivien zu schaffen.Doch wir kommen frühestens ,wenn alles klappt mit Ausweiß und Kreditkarte, Dienstag morgen in Conception an. Und versuchen dann ein Ticket für das Boot zu bekommen
dann werden wir zwar 3 Tage auf Deck schlafen da man "Schlafkabinen" vorherbuchen muss aber halb so wild. Ein Ausweichplan ist auch schon getroffen. Wir fahren mit dem Bus direkt nach Santa Cruz und gehen dort auf ein Goa Festival (http://www.naturalmystic2012.com).Mal schauen auf was es rausläuft.....



Nachtfahrt nach Concepcion Part 1