Zurück im Hostel angekommen gab es erst mal eine Kleinigkeit zu essen und ein Sprung in den Pool (hatte ca 34 Grad :-P ). Wir packten alles aus was wir nicht brauchten um dies im Hostel zu lassen.
Am nächsten Morgen starteten wir voll motiviert früh Morgens nach San Jose. Meine erste Aktion der Tour war erst einmal aus dem Bus zu fallen. Es ist schon schwer ohne Backpack aus nem kleinen vollgestopften Bus zu kommen aber mit, Katastrophe. Von dort aus ging es mit kleinem Umweg an den Rio Pirai. Den wir durchqueren mussten. Dies war nicht das große Hindernis da es schon länger nicht geregnet hatte.
Nach der ersten Stunde dachten wir, sterben zu müssen. Es hatte über 30 Grad und wir liefen großteils in der Prallen Sonne Berg auf und Berg ab. Der Ausblick über den Nationalpark entschädigte natürlich einiges. Nach 2 Stunden kam endlich ein Abschnitt des Flusses der etwas Wasser hatte ein Segen. Das fanden nicht nur wir sondern auch ein Schwein das uns zum Flüsschen folgte. Außer dem Schwein sahen wir ein paar Eidechsen, Leguane und eine kleine Baby Schlange.
Nach 3,5 Stunden erreichten wir
endlich Espejillos. Dieser Spot war aufjedenfall alle Mühe wert.
Die Pools hatten klares Wasser das man gar nicht wusste in welchen man erstes springen wollte.
Wir verbrachten den Tag mit Essen, Sonnen, Wein trinken und Angeln (und wir haben wieder was gefangen XD ). Gegen Abend schlugen wir unser Zelt auf und kochten über einem kleinen Feuer unsere Nudeln.
Am nächsten Morgen hat sich am Wetter nichts geändert. Das erste was uns beiden einfiel war das im Reiseführer stand nach schweren Regenfällen kann es sein das man den Fluss nicht mehr passieren kann. Aber wir waren ja noch 3,5 Stunden von diesem Problem entfernt. Die Straße verwandelte sich in ein Matsch Grube. Nach dem jeder von uns zusätzliche 4 kg Schlamm an seinen Schuhen hatte gingen wir Barfuss den restlichen Weg. Der Regen hörte auch langsam auf und so war es dann doch ein ganz angenehmer Weg zu laufen. Der Fluss den wir am Tag vorher durchquert hatten war nun ca 3 mal so breit und fast hüfthoch tief. Doch wir kamen durch ohne rein zufallen.
Da wir beschlossen das die Tour anstrengend genug war verlief die Restliche Woche in Santa Cruz eher "ruhig". Wir wollten mal wieder Feiern gehen und da war Santa Cruz genau die Richtige Stadt.
Die Leute hier sind unglaublich freundlich und teilen alles. Wir bekamen für den nächsten Tag Einladungen uns zu treffen und hatten Telefonnummern auf unserer Karte stehen die wir anrufen sollten. Wir taten keines von beiden da wir die Namen und Straßen am nächsten Tag schon wieder vergessen hatten. Aber wir trafen alle Leute am nächsten Tag in einem anderen Club wieder und hatten noch einmal ein guten Abend zur elektronischen Musik.
Die Leute hier sind unglaublich freundlich und teilen alles. Wir bekamen für den nächsten Tag Einladungen uns zu treffen und hatten Telefonnummern auf unserer Karte stehen die wir anrufen sollten. Wir taten keines von beiden da wir die Namen und Straßen am nächsten Tag schon wieder vergessen hatten. Aber wir trafen alle Leute am nächsten Tag in einem anderen Club wieder und hatten noch einmal ein guten Abend zur elektronischen Musik.
Am Samstag ging unser Bus nach Sucre die Hauptstadt von Bolivien diese liegt auf 2700 Metern Höhe. Es sind ungefähr 600 km die wir sonst in andern Ländern in 6-7 Stunden zurücklegten. Aber hier sollte die Fahrt 16 Stunden gehen. Heute, Sonntag, wissen wir auch warum. Unser Bus war nicht gerade komfortabel bzw eigentlich ein ganz normaler Bus. Die Straße die wir 13 von 16 Stunden fuhren war eher ein Schlaglochfeld. Obwohl es Nachts war, die Straße ziemlich eng und es teilweise 100 Meter in die Tiefe ging überholte unser Bus dennoch LKW s oder andere Sachen die zu langsam waren.Sehr Abenteuerliche fahrt :).
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen