| Arrrrr... Ahoi Landratten |
die See war Rau die Wasservorräte gingen langsam zur neige genauso wie die Motivation der Besatzung es stand uns eine Meuterei bevor und wir waren mittendrin .......
Naja so extrem war es dann doch nicht aber wie ihr lesen könnt haben wir unsern Bootstrip geschafft.
Wir kamen Dienstag morgen in Conception an und fuhren stilgerecht mit der Pferdekutsche zum Hafen. Dort angekommen sahen wir schon wie das Boot fleißig beladen wurde mit allem was ihr euch nur Vorstellen könnt.Angefangen von Obst Kosmetik Zement Schränke Motorräder....
Wir hatten,wie immer, Glück und bekamen ein Ticket und eine 2 Mann Schlafkabine was sich später
als 6er im Lotto rausstellen sollte. Wir legten gegen 11 Uhr Vormittags ab.
Zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns auf keinem Schiff mehr sonder auf einer schwimmenden Sauna. Diese Schwimmende Saune war des weiteren so überfüllt mit verschiedenen Gütern und Menschen das ein Besuch auf dem Vorderdeck bzw Frischluft ein ding der Unmöglichkeit war und dort hätten wir schlafen sollen. Also taten wir das einzige was man tun konnte Schwitzen, lesen und mehr schwitzen.
| Deck |
streckten wir alle Körperteile aus dem Fenster um so viel von dem Kühlen Nass Abzugbekommen wie nur möglich.
Am nächsten Tag regnete es weiter,doch es regnete nicht nur außerhalb von unserm Boot sondern auch im Boot bzw in unserer Kabine. Wir waren also beschäftigt unsere Kajüte einigermaßen trocken zuhalten.
Das Boot legte immer mal wieder an kleinen Dörfern oder Farmen an um Proviant ab zu laden. Die Menschen freuten sich wie wenn Weihnachten wäre als sie das Boot sahen, denn für manche Dörfer ist dies die einzige Möglichkeit an Nahrungsmittel und sonstigen Sachen zu kommen.
hinauf. Am Fenster lief ein nicht endender Film von National Geographic.
Die Natur, die Landschaft war immer wieder faszinierend anzuschauen. An Palmen Wäldern, Laubwäldern
oder einfach an Grassteppe zog unser Boot vorbei. Am 2 Tag wurde das Boot langsam leerer.
Wir kauften uns vorher in einem Supermarkt eine Billige Angelausrüstung und Wib hat eine neue Leidenschaft entdeckt. Auch wenn der Fisch blind gewesen war oder dumm wir haben ihn gefangen
| Stolzer Fischfänger |
So zogen die 3 Tage schneller an uns vorbei also wir dachten und schon kamen wir Freitag Nachmittag
in Bahia Negra an. Dies war die Endstation, von dort aus mussten wir mit einem kleinen Motorboot weiter nach Puerto Busch und von dort aus dann mit einem Bus nach Puerto Suarez, so stand es in unserem Reiseführer.
Also erst mal jemand suchen der da ein Plan hatte, wir fanden auch jemand der uns alles klar machte.
Wir verstanden zwar nur minimal von dem was er uns erklärte aber der Daumen hoch sagte uns
das es schon passen würde. Also fuhren wir am Nächsten Tag 1 Stunde in einem klapprigen Motorboot
nach Puerto Busch. Dies stellte sich aber nicht als Stadt heraus, wie wir angenommen hatten,
sondern einfach nur als ein Grenzgebäude. Von dort aus fuhren wir auch nicht mit dem Bus weiter wie wir halt dachten sondern wurden mit einem Jeep abgeholt was er uns bestimmt gesagt hat wir aber nicht verstanden hatten. Aber egal also ging es mit dem Jeep durch das Outback von Paragay weiter. Es war einfach ein Riesen Spaß 3 Stunden fuhren wir eine Schotter Schlamm Straße.
Wir lasen vorher das das Gebiet für sein Vogelreichtum bekannt war. Nun wussten wir auch
warum es waren Riesen schwärme von Fischreiher Störchen und vielen anderen Vogelgetier außerdem
sahen wir einen Aligator und ein paar Hirschkühe. Klingt eigentlich nicht aufregend doch wenn
man diese Tiere in freier Wildbahn sieht ist das was ganz anderes. Unser Fahrer stellte sich
als Rennfahrer heraus und so flogen wir im Jeep hin, her, auf und ab und hatten mega Spaß dabei. Staubig kamen wir in Puerto Suarez an, dort brauchten wir noch einen Einreisestempel. Das Grenzhaus hatte natürlich zu und so mussten wir eine Nacht in Puerto Busch verbringen. Am nächsten Tag gingen wir dann an die Grenze für den Stempel, wir wussten das es bestimmt Probleme gibt da unsere Vorläufiger Reisepass komplett leer war wir hatten keinen Einrestempel von Paraguay auch keinen Ausreisestempel ich glaube das wir auch noch offiziell irgendwie in Brasilien und Paraguay gleichzeitig sind. Naja aber mit Geld geht natürlich alles und so musste jeder 30 Euro zahlen was sich für euch vielleicht nicht viel anhört abert hier echt viel Geld ist, damit kann mann eine Woche leben. Denn ein Normales Essen kostet ca 1 Euro eine große Cola 2-3 Liter 1,20 und unser Hotel kostete 3,50 pro Person.
Am darauf folgenden Tag wollten wir nach Santa Cruz fahren wir checkten gegen 12 Uhr aus und gingen ans Busterminal. Dort sahen wir das der Bus erst um 19 :30 fährt... toll sind ja nur 7,5 Stunden zu überbrücken.
Also suchten wir uns die erst beste Bar. Wir saßen nicht lang alleine als sich der erste Bolivianer zu uns setzte, wir versuchten uns irgententwie zu verständigen er sprach über Gott und die Welt (hatte auch schon ordentlich getrunken) und wir hörten halt zu . Also tranken wir Bier spielten Backgammon und Billard. Als sich herum sprach das da zwei Ausländer sind kamen mehr Leute vorbei nur um uns anzuschauen. Besonders Wib mit seinen blonden Haaren fällt total auf, ein Junge fragte ihn ob er sich die Haare gefärbt hat oder warum die so Hell sind. So fuhren wir dann Sonntag Abend nach Santa Cruz was wir da machen wissen wir noch nicht aber das ergibt sich dann schon..
Sonnige Grüße aus Bolivien :)
goldenes haar! xD
AntwortenLöschen