| Umzug in Puno |
Besonders die Bus Preise sind in Peru extrem gestiegen. Wir fuhren am Mittwoch nach Arequipa für 30 Soles (10 Euro).Die fahrt dauerte nur 3 Stunden.In Bolivien zahlten wir für 8 Stunden Busfahrt 20 Bolivianos (2,50 Euro). Aber wir wollen ja nicht jammern :). Wir Reisen zurzeit etwas Planlos da wir unseren Reiseführer in La Paz liegen lassen haben.
| Auf dem Weg ins Basiscamp |
| letzte Stärkung |
Wahrscheinlich weil wir gelesen haben das es einer der einfachsten 6000 Meter Vulkane ist. Also dachten wir das machen wir auch. Am Freitag morgen wurden wir abgeholt und ausgerüstet wir hatten ja eigentlich nichts. Ich hatte keine Bergschuhe wir hatten keine Richtige Jacke bzw einen dicken Schlafsack oder sonstiges. Nachdem wir alles bekommen hatten fuhren wir mit dem Jeep auf 5000 Meter.Von dort aus liefen wir 3 Stunden bis zu unserem Basiscamp das auf 5200 Metern lag. Wir waren eine Truppe von 8 Männern und 6 davon Deutschsprachig. Ich sag euch die sind überall die Deutschen schlimm :P. Auf dieser Höhe ist die Luft wirklich dünn sodass jeder nach dem Zelt aufbau total außer Atem war. So langsam konnten wir uns vorstellen auf was wir uns eingelassen haben.
Nachts um 1 Uhr wurden wir geweckt. Denn um 2 begannen wir mit dem Aufstieg. Es hatte Minus 8 Grad und es hatte glaube ich keiner lust aus seinen Schlafsack zu kriechen.
Also es standen genau 875 Höhen Meter vor uns. Wir liefen sehr langsam, doch nach der ersten halben Stunde dachte ich, ich muss Sterben. Ich kam mit der Höhenluft nicht wirklich zurecht. So wie ein paar andere aus der Gruppe auch. Bei Wib klappte es ganz gut. Nach der 1 Stunden laufen spielte ich schon mit dem Gedanken um zudrehen. Es wurde immer Kälter unser trinken war gefroren und ich dachte wieder, wer ist eigentlich auf diese Idee gekommen und warum zahlen wir auch noch Geld für so etwas. Gegen 5 Uhr wurde es langsam hell, was das laufen zwar nicht einfacher machte aber es war für die Psyche ein entscheidender Schritt nach vorn. Nach 5,5 Stunden standen wir endlich auf dem Gipfel. Die meisten waren so erschöpft, dass sie es gar nicht richtig genießen konnten. Aber wir hatten es geschafft wir standen auf 6075 Metern Höhe.
Für den Abstieg brauchten wir ca 2 Stunden. Denn wir rannten mehr oder weniger einfach den Berg runter. Der Boden bestand aus losen Steinen bzw Kies, sodass man ähnlich wie beim Skifahren runterrutschen konnte. Was aber nicht weniger anstrengend war. Nachdem wir endlich wieder in unsere Basislager ankamen hatten wir 1 Stunde Pause. Diese nutzte jeder um zu schlafen. Danach mussten wir unsere Zelte abbauen unsere Zeug zusammenpacken und nochmal 2 Stunden zum Auto laufen. Einer der Teilnehmer meinte das ist ein Kopfschuss für seine Psyche. Wir mussten dann noch mal 2 Stunden auf unser Auto warten und was taten wir natürlich schlafen. Wir waren froh als wir nach 3 Stunden Autofahrt zurück im Hostel ankamen. Nach den anstrengenden 2 Tagen beschlossen wir essen zu gehen und wir aßen unsere erstes frittiertes Meerschweinchen. Alles in allem war es eine Erfahrung die wir nun einmal gemacht haben aber uns sagten nie wieder.
| Glücklich vor dem hässlichsten Gipfelkreuz ever |
Heute, Sonntag, ist der letzte Tag für uns in Arequipa denn wir fahren heut Abend mit dem Nachtbus nach Cusco wo wir uns mit Phil treffen. Dann werden wir 5 Wochen zu dritt unterwegs sein.
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